„Duisburg. Aber sicher!“: Neue Verkehrsspiegel sollen Leben retten

Der Straßenverkehr in Duisburg soll insbesondere für Fahrradfahrer sicherer gemacht werden. Auch an dieser Stelle, der Kreuzung Eisenbahnstraße/Friedrich-Ebert-Straße in Nähe des Friedrichsplatzes in Ruhrort, wurde nun ein neuer Verkehrsspiegel installiert.
  • Der Straßenverkehr in Duisburg soll insbesondere für Fahrradfahrer sicherer gemacht werden. Auch an dieser Stelle, der Kreuzung Eisenbahnstraße/Friedrich-Ebert-Straße in Nähe des Friedrichsplatzes in Ruhrort, wurde nun ein neuer Verkehrsspiegel installiert.
  • Foto: Frank Preuß
  • hochgeladen von Nadine Scholtheis

Rechtsabbiegeunfälle zwischen LKW und Fahrradfahrern oder Fußgängern, oftmals durch den sogenannten „Toten Winkel“ bedingt, sind eine häufige Unfallursache. Deutschlandweit, wie auch in Duisburg. Der Begriff „toter Winkel“ ist hier leider oft Programm.

Erst kürzlich starb in Duisburg eine Radfahrerin bei einem Rechtsabbiegeunfall, weil sie im „Toten Winkel“ von einem Kraftfahrzeugführer übersehen wurde. Um allen Verkehrsteilnehmern eine Hilfestellung im Straßenverkehr zu geben, wurden jetzt neue Verkehrsspiegel im gesamten Stadtgebiet, vor allem in hafennahen Bereichen, installiert.
13 Spiegel werden es insgesamt sein, acht sind bereits aufgestellt worden. „Weitere Standorte werden derzeit noch überprüft, Vorschläge gesammelt“, erklärte Patrick Hoenninger, Radverkehrsplaner vom Amt für Stadtentwicklung.

Eine umfangreiche Vernetzung unter den Partnern macht's möglich, dass die neuen Verkehrsspiegel an stark befahrenen und gefährlichen Rechtsabbiegesituationen ihre Bestimmung finden. Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“, in dem der ACE Auto Club Europa, der ADFC Duisburg, die Bürgerstiftung Duisburg, die DVG, die Polizei und die Stadt zusammen arbeiten, hat in den vergangenen zwei Jahren bereits mit verschiedenen Aktionen auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht.
Zudem herrsche in Duisburg viel Schwerlastverkehr. Ein weiterer Grund, Duisburgs Straßen sicherer zu machen. Kostenpunkt für die 13 Spiegel: 5000 Euro. Diese wurden von duisport gespendet. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, Duisburgs Straßen sicherer zu machen. Mit recht einfachen Mitteln können jetzt die LKW-Fahrer beim Rechtsabbiegen den „Toten Winkel“ einsehen“, so Sylvia Staake, Leiterin External Relations bei duisport.

Sehr erfreut über das Aufstellen der neuen Verkehrsspiegel zeigt sich auch Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels: „Ich bin froh, dass wir dieses Netzwerk, diese starken Partner haben, die sich um die Verkehrssicherheit kümmern. Fahrradfahrer und Fußgänger sind ja nicht geschützt und da LKW technisch nicht so ausgestattet sind, bekommen sie nun, unabhängig von der Technik, ein neues Hilfsmittel. Verkehrsteilnehmer bewegen sich häufig zu unbedacht im Straßenverkehr. Es ist wichtig, alle Teilnehmer, sowohl die „starken“ Autofahrer als auch die „schwächeren Fahrradfahrer“ an brisanten Stellen im Stadtgebiet auf die vorhandenen Gefahren hinzuweisen.“

Der stellvertretende Bürgermeister Manfred Osenger lobte die gute Arbeit von „Duisburg. Aber sicher!“ in den vergangenen Jahren.: „Ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Duisburg.“ Und Jörg Löbe, Geschäftsführer der Bürgerstiftung, ergänzt: „Unser Engagement für „Duisburg.Aber sicher!“ hat für uns große Bedeutung, da die Kampagnen und Aktionen allen, die im Duisburger Stadtgebiet unterwegs sind, das Leben retten können.“

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