Von Goldmarie zur Pechmarie

Julian Koch erleidet Meniskusriss und fällt vier bis sechs Wochen aus

Es ist wirklich zum Haare raufen! Julian Koch absolvierte am Sonntag noch ein Testspiel über 60 Minuten gegen Twente Enschede und nicht mal eine Woche später muss sein Bein wieder auf den OP- Tisch. Dabei sollte die Leihgabe von Borussia Dortmund eigentlich am Sonntag die durch den Ausfall von Timo Perthel freigewordene Verteidigerposition auf der linken Seite einnehmen. Ob dieses große Talent noch einmal richtig ns Profigeschäft herankommen kann, wird mit jeder Verletzung fragwürdiger.

Koch ist das beste Beispiel für eine Achterbahnkarriere. Er kam im Sommer 2010 nach Duisburg und ragte bald schon als der überragende Mann der zweiten Liga heraus. Dann kam ich Februar die Verletzung, die ihn ein Jahr außer Gefecht setzten. Da ist die Achterbahn für „Jule“ deutlich nach unten gefahren. Dann das Comeback, er wollte wieder angreifen und wurde von Dortmund zurück nach Duisburg ausgeliehen. Er absolvierte einige Einheiten, doch verpasste den Start ins zweite Trainingslager. Ein weiterer Rückschlag, doch Gott sei dank stellten sich die Beinwehwehchen noch als harmlos heraus. Gegen Enschede spielte er 60 Minuten und war nach dem Spiel am Sonntag für die Linksverteidigerposition eingeplant. Und jetzt wieder der Schock. Vier bis sechs Wochen Pause.

Er ist neben Timo Perthel, Markus Bollmann und Jürgen Gjasula nun der vierte Akteur der langfristig nicht zur Verfügung steht. Dazu wird Maurice Exslager gegen Aalen nicht auflaufen, da er noch die Sperre der roten Karte gegen Düsseldorf aus der letzten Saison absitzen muss. Fans müssen hoffen, dass Koch nun schnell wieder auf die Beine kommt, damit er doch wieder von der Pechmarie zur Goldmarie wird.

Autor:

Nils Vorholt aus Duisburg

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