Kein Platz für „Steeler Jungs“!
Der rechten Szene zuzuordnende Männergruppe stört friedliches Leben im Stadtteil

Steele ist bunt, nicht braun. Bürger*Innen und Initiativen im Stadtteil haben - hier auf dem Kaiser-Otto-Platz - schon oft unter Beweis gestellt, dass sie rechtsradikale Gruppen in ihren Quartieren nicht dulden wollen. Deshalb gibt es Widerstand sowohl gegen die NPD-Landeszentrale in Kray, gegen angebliche "Eltern gegen Gewalt" und natürlich aktuell gegen die "Steeler Jungs"
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  • Steele ist bunt, nicht braun. Bürger*Innen und Initiativen im Stadtteil haben - hier auf dem Kaiser-Otto-Platz - schon oft unter Beweis gestellt, dass sie rechtsradikale Gruppen in ihren Quartieren nicht dulden wollen. Deshalb gibt es Widerstand sowohl gegen die NPD-Landeszentrale in Kray, gegen angebliche "Eltern gegen Gewalt" und natürlich aktuell gegen die "Steeler Jungs"
  • Foto: Walter Wandtke
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Zu den wöchentlichen Treffen bzw. vielmehr donnerstäglichen Aufmärschen der selbsternannten „Steeler Jungs“ erklärt Yilmaz Günes (Grüne), stellvertretender Bezirksbürgermeister im Bezirk VII und Mitglied im Vorstand des Integrationsrates der Stadt Essen:
„Wer verändern will, sollte Ideen haben und das Gespräch suchen; nur in der Gegend herumstehen, laut grölen, andere Menschen zu belästigen oder zu bedrohen ist nicht hinnehmbar.
Die selbsternannten „Steeler Jungs“ sind eine Gruppierung gewaltbereiter Personen, die lediglich zu einem kleinen Anteil aus Personen besteht, die auch in Steele lebt. Die Gruppe trifft sich vor ihren Stadtrundgängen durch Steele in einer Kneipe und konsumiert Alkohol. Die „Steeler Jungs“ stören an diesem Ort nicht nur den Verkehr durch ihre Zusammenkünfte und Betrinken auf der Straße, sondern wirken durch ihren militanten Auftritt auch bedrohlich und beängstigend auf Passantinnen und Passanten.
Diese in großen Teilen der rechten Szene zuzuordnende Männergruppe versucht sich in Steele zu etablieren und gefährdet das tolerante und friedliche Zusammenleben in unserem Stadtteil. Sie stören auch Kundinnen und Kunden, die in Steele einkaufen möchten und fördern damit ein negatives Image des Stadtteils, was auch von der Steeler Kaufmannschaft in letzter Zeit immer häufiger kritisiert wird.

Unterstützung für Initiative „Mut machen - Steele bleibt bunt“

Diese selbsternannte `Bürgerwehr´ hat keinen Platz in Steele! Ihre regelmäßige Präsenz birgt die Gefahr, dass es zu gewalttätigen Übergriffen kommt, so dass permanente Polizeipräsenz erforderlich ist. Deshalb unterstützen die Grünen uneingeschränkt das Engagement der Initiative „Mut machen - Steele bleibt bunt“. Wir erwarten vom Essener Polizeipräsidenten nach nunmehr fast einem Jahr der Duldung dieser Situation eine klare, eindeutige Haltung gegenüber dieser selbsternannten `Bürgerwehr´."
Polizeibeirat befasst sich mit "Steeler Jungs"

Grüne Initiative im Kreispolizeibeirat zu "Steeler Jungs"

Ahmad Omeirat, grüner Ratsherr, hat als Mitglied im Polizeibeirat in der letzten Sitzung gebeten, folgenden Fragenkatalog schriftlich zu Beantworten:
1. Nach dem Selbstverständnis der selbsternannten „Steeler Jungs“ dienen die Versammlungen dieser Gruppierung im Steeler Stadtkern der „Gewährleistung der Sicherheit“ für die Bürgerinnen und Bürger. Wie beurteilen die Polizeibehörden das Agieren dieser Gruppe angesichts des Gewaltmonopols des Staates?
2. Gibt es Hinweise darauf, dass sich Aktivistinnen und Aktivisten aus dem rechten und rechtsextremen Spektrum den selbsternannten Steeler Jungs angeschlossen haben oder unterstützend wirken?
3. Liegen den Polizeibehörden Informationen vor, dass es eine überregionale Mobilisierung für die Zusammenkünfte der „Steeler Jungs“ in rechten Foren gibt?
4. Ist den Polizeibehörden bekannt, ob die „Steeler Jungs“ überwiegend auch aus Steele bzw. der näheren Umgebung kommen?

Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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