Contilia-Gruppe plant Verkauf der Katholischen Kliniken
Müller-Hechfellner: Gesundheitsversorgung im Norden muss gesichert werden

Das Marienhospital am Karlsplatz in Altenessen war in bisherigen Plänen der Contilia für den Abriß und einen grundlegenden Neubau als zentrales Krankenhaus für die drei nördlichen Stadtbezirke IV; V und VI vorgesehen. Auch wenn bei Verwirklichung dieser Krankenhauspläne insbesondere Probleme der künftig vergrößerten Verkehrsströme zu lösen wären, hätte diese anstehende massive Investition doch einen positiven Schub für Altenessen ausgelöst.
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  • Das Marienhospital am Karlsplatz in Altenessen war in bisherigen Plänen der Contilia für den Abriß und einen grundlegenden Neubau als zentrales Krankenhaus für die drei nördlichen Stadtbezirke IV; V und VI vorgesehen. Auch wenn bei Verwirklichung dieser Krankenhauspläne insbesondere Probleme der künftig vergrößerten Verkehrsströme zu lösen wären, hätte diese anstehende massive Investition doch einen positiven Schub für Altenessen ausgelöst.
  • Foto: Walter Wandtke
  • hochgeladen von Walter Wandtke

Der jetzt von der Contilia beschlossene Verkauf der katholischen Kliniken der KKG GmbH wird von der Ratsfraktion der Grünen mit Bedauern und Besorgnis aufgenommen. Die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Christine Müller-Hechfellner, erklärt hierzu:
„Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung ist und bleibt die gesundheitliche Versorgung der Menschen im Essener Norden eine wichtige Aufgabe. Wenn sich die Contilia-Gruppe jetzt dafür entschieden hat, die bisherigen Planungen zur Modernisierung des Standortes durch einen Krankenhausneubau nicht mehr umzusetzen, muss die Erfüllung des öffentlichen Versorgungsauftrags anderweitig gesichert werden. Vor allem der im Raum stehende erneute Verkauf an bisher nicht genannte Dritte gibt uns hier Anlass zur Sorge. Der Worst-Case wäre eine Veräußerung an Privatklinikverbünde wie beispielsweise Helios- oder Sana-Kliniken mit allen Folgen der Privatisierung von Gesundheitsdienstleistungen. In dieser Situation ist Oberbürgermeister Kufen gefordert, schnellstmöglich Transparenz über die genauen Pläne der Contilia herzustellen. Außerdem muss er dafür zu sorgen, dass ein Konzept entwickelt wird, das eine nachhaltige gesundheitliche Versorgung im Essener Norden sicherstellt. In diesem Sinne wird die Grüne Fraktion auch in den zuständigen politischen Gremien aktiv werden.“

Autor:

Walter Wandtke aus Essen-Nord

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