Forscher finden "Tarnkappe" des Staphylococcus Aureus
Durchbruch bei MRSA-Forschung

Er gilt als einer der gefürchtetsten Krankenhauskeime: der multiresistente Staphylococcus Aureus. Jedes Jahr bezahlen Patienten eine Infektion mit dem Bakterium mit ihrem Tod, denn ihr Immunsystem kann den Keim nicht bekämpfen und viele Antibiotika wirken nicht mehr. Andere leiden an Wunden, die nicht heilen. Hüft- und Kniegelenk-OPs müssen bei einer Infektion revidiert und erneut durchgeführt werden, falls die Infektion nicht so viel Knochensubstanz zerstört hat, dass kein künstliches Gelenk mehr Halt finden könnte.

Menschen, die an Rheuma leiden, also auch Vaskulitis-Patienten, sind besonders gefährdet, weil sie nach ihrer Diagnose ihr Leben lang mit Medikamenten behandelt werden, die ihr Immunsystem herunterregulieren.

Seit Jahren schon sucht die Wissenschaft fieberhaft nach einem Weg, den MRSA zu bekämpfen, bisher ohne großen Erfolg. Krankenhäuser, Krankentransporte und Pflegeheime führten neue Hygienemaßnahmen ein, um Infektionen möglichst gering zu halten. Dennoch starben alleine in Deutschland in 2015 rund 2300 Menschen an MRSA, 50 000 infizierten sich.

Nun hat ein Team deutscher Forscher, mit internationaler Unterstützung, entdeckt, dass das Bakterium eine Art "Tarnkappe" entwickelt hat, die es für das menschliche Immunsystem unsichtbar macht. Deshalb kann es sich ungehindert im menschlichen Körper vermehren. Diese "Tarnkappe" kann nun der Ansatzpunkt für neue, wirksame Medikamente gegen MRSA sein. Weitere Informationen finden Interessierte in denVaskulitis Nachrichtenvon Pro Vaskulitis.

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