Bürger-Reporter des Monats November: Günter van Meegen aus Bedburg-Hau

Günter van Meegen
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Das Team des Klever Wochenblatts hatte Günter van Meegen schon öfters im Blick, weil er als Bürger-Reporter schnell auf das lokale Geschehen reagiert (zum Beispiel zum Insolvenzantrag des Golfresorts). Oder sollten wir Günter vielleicht eher mit einem Augenzwinkern als unseren "Holland-Korrespondenten" bezeichnen?

Stellen Sie sich kurz vor: Wer sind Sie?

Nach 46 Jahren in der Arbeitswelt, zuletzt als Krankenpfleger beim Landschaftsverband Rheinland, konnte ich im vergangenen Jahr mit 60 vorzeitig in Rente gehen. Mit 60? Ja! Mit Rentenabschlägen, aber Geld ist eben nicht alles. Ein neuer Lebensabschnitt im wahrsten Sinne des Wortes, keine Wechselschicht, kein Nachtdienst, der Tagesablauf hat sich radikal geändert.

Mehr Zeit für meine Familie, mehr Zeit für meine Hobbys und es ist schon was dran: „Rentner haben nie Zeit“. Enkelkinder, Garten, Lokalpolitik, Vereinsarbeit im Förderverein Hallenbad BedburgerNass, Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Bodendenkmalpflege, Reisen, durch die Natur ströpen und nicht zuletzt Lokalkompass lassen keine Langeweile aufkommen ... und das ist auch gut so.

Ich halte mich auch gerne in den Niederlanden auf, genauer in Zeeland, wo ich seit über 20 Jahren ein kleines Ferienhaus besitze. Daher auch meine vielen Berichte über die schönen Ecken von Zeeland.

Warum sind Sie beim Lokalkompass?

Der LK ist eine spannende Geschichte, bei der man viele Leute kennen lernt mit denen man sich austauschen kann. Man erfährt sehr schnell was in unmittelbarer Umgebung geschieht, viel Neues und wissenswertes, man lernt halt nie aus. Natürlich nutze ich den LK auch um kritische Themen unter der Leserschaft zu verbreiten, die man ansonsten nicht so einfach in die Presse bekommt.

Was schätzen Sie an Ihrer Heimatstadt?

Bedburg-Hau ist eine liebenswerte, ländliche Gemeinde auf dem platten Land am Unteren Niederrhein. Nette Leute und viel Natur. Heimat ist immer dort wo man sich wohl fühlt, und in Bedburg-Hau fühle ich mich wohl.

Was ist Ihr liebstes Thema?

Wie man meinen Beiträgen entnehmen kann, interessiere ich mich für viele Dinge. Meine liebsten Themen sind jedoch Geschichte, Natur und Politik.

Was ist Ihr liebstes Hobby?

Ist Lokalpolitik auch ein Hobby? Ich denke schon. Und wenn man es macht, sollte man es auch ernsthaft betreiben, aber mein liebstes Hobby ist es nicht. An erster Stelle ist es die Geschichte in meiner unmittelbaren Umgebung in Verbindung mit der Archäologie. Über die Felder laufen, eine Scherbe aufheben, sich vorzustellen wie kam sie hier her, was war hier, wie haben die Leute damals gelebt... das finde ich spannend. So bin ich dann auch nach vielen Jahren Abstinenz wieder ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Bodendenkmalpflege Xanten geworden und konnte im Frühjahr an einer Ausgrabung im denkmalgeschützten Bereich (römisch) in Qualburg (Quadriburgium) teilnehmen.

Was gefällt Ihnen am Lokalkompass?

Die Vielfältigkeit. Der LK bietet die Möglichkeit, sich über lokale Themen zu informieren und selbst Themen aufzugreifen. Das wichtigste ist: Im LK läuft alles sehr fair ab.

Was gefällt Ihnen nicht am Lokalkompass?

Das Punktesystem sollte abgeschafft werden. Sehr oft wird das System missbraucht. Da werden zum Beispiel aus einer Bildergalerie die Bilder einzeln eingestell,t um möglichst viele Punkte zu erhaschen. Dabei haben die Punkte keine Aussagekraft über die Qualität der Beiträge. Man sollte dann besser für alle, „X mal gelesen“ wieder freischalten, so wie es zum Anfang beim LK war.

Haben Sie bereits jemanden aus dem Lokalkompass getroffen?

Schon sehr viele, hauptsächlich hier aus dem Raum Kleve. An einem Bürger-Reporter-Treffen in Duisburg habe ich auch schon teilgenommen.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Es kommt wie es kommt. C'est la vie

Welche Frage wollten Sie schon immer mal in einem Interview beantworten, die aber noch nie gestellt worden ist?

Die Frage stellt sich eigentlich nicht. Wenn mir was auf den Nägeln brennt, kann ich ein Gespräch immer so steuern, dass die Frage auch gestellt wird ;-)

Von dieser Stelle, liebe Grüße an alle Bürgerreporterinnen und Bürgerreporter und Lokalkompass-Freunde. Vielen Dank an die Redaktion des Wochenblatts für die Nominierung zum Bürgerreporter des Monats; das kam sehr überraschend. Ich habe mich riesig darüber gefreut.

Fotos: privat

Autor:

Lokalkompass .de aus Essen-Süd

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