Freiwilliges Soziales Jahr im Johanniter-Regionalverband Essen
Erfahrungen sammeln fürs Leben

Für die Johanniter auch in Corona-Zeiten im Einsatz (v.l.): Julian van der Sanden und Karoline Rommeswinkel.
  • Für die Johanniter auch in Corona-Zeiten im Einsatz (v.l.): Julian van der Sanden und Karoline Rommeswinkel.
  • Foto: JUH Essen
  • hochgeladen von Michael Köster

In den nächsten Wochen stehen Abiturprüfungen an, doch nicht jeder Schulabgänger weiß bereits, was er danach machen will. Der Studienplatz lässt vielleicht noch auf sich warten, oder die zündende Idee für den richtigen Ausbildungsplatz ist noch nicht geboren. Da bietet sich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an. Im Johanniter-Regionalverband Essen, der auch die Städte Mülheim und Bottrop umfasst, gibt es aktuell noch einige freie Plätze.

Bei den Johannitern wird viel Wert auf die Qualität der Arbeit und Ausbildung gelegt. Deshalb erhalten FSJler und ebenso die Bundesfreiwilligendienstleistenden kostenlos eine Grundausbildung zum Rettungshelfer mit Praktikum an den Lehrrettungswachen in Essen-Huttrop oder in Mülheim, eine Ortskenntnisschulung und eine umfassenden Einarbeitung in den jeweiligen Einsatzbereich.
Für die Freiwilligendienstler gibt es verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Sie können im Zentralen Einsatzdienst mit Aufgaben im Haus-Notruf oder beim Transport von Blutkonserven, Organen und Ärzteteams in Nordrhein-Westfalen und im benachbarten Ausland tätig werden. Ein Einsatz ist auch im Krankentransport oder in der Haus-Notruf-Zentrale möglich. Aber es gibt auch Stellen und spannende Aufgaben in der Ersten-Hilfe-Ausbildung sowie in der Jugendarbeit. Zudem kann man - nach Corona- auch hautnah bei Konzerten, Festivals, Sport- oder Kulturevents mit dabei zu sein.

"Unglaublich viel gelernt"

Karoline Rommeswinkel ist diesen Weg gegangen. Sie leistete 2015 ihren Freiwilligendienst bei den Johannitern in Essen, wurde Rettungssanitäterin und war nachfolgend die hauptamtliche Leiterin für den Zentralen Einsatzdienst, wo sie selbst die FSJler betreute und führte. „Ich würde diesen Weg bei den Johannitern jederzeit wieder gehen und kann es jedem nur empfehlen. Es ist eine spannende Tätigkeit in einem jungen, motivierten Team. Ich habe unglaublich viel in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr gelernt. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich konnte ich mich gut weiterentwickeln“, erklärt die 24-Jährige, die heute Medizin studiert und noch im Leitungsteam weiter mitarbeitet.
Und noch etwas hat Karoline Rommeswinkel bei ihrer Arbeit vor Ort, besonders im Haus-Notruf-Dienst, erfahren: Eine unglaubliche Dankbarkeit gerade bei alleinstehenden Menschen für die Helfer.
Interessenten für ein Freiwilliges Soziales Jahr müssen mindestens 18 Jahre alt sein und einen Führerschein besitzen. Bewerbungsunterlagen können per E-Mail an bewerbung.essen@johanniter.de geschickt werden. Weitere Informationen unter www.johanniter.de/essen oder Tel. 0201/89646-107.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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