Einfach helfen-digital fördern
EBB/FDP-Fraktion: Teilhabe und weniger Bürokratie durch Chipkartenlösung

Die EBB/FDP-Fraktion setzt sich für mehr Digitalisierung in Essen ein | Foto: chatgpt

Die EBB/FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen setzt sich mit einem aktuellen Antrag für eine grundlegende Modernisierung der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) ein. Ziel ist es, die Antrags- und Abrechnungsverfahren deutlich zu vereinfachen und den Zugang zu Förderleistungen für Kinder und Jugendliche spürbar zu verbessern.

Kern des Antrags ist die Prüfung einer digitalen Chipkartenlösung für BuT-Leistungen – nach dem Vorbild erfolgreicher Modelle in Oberhausen und im Kreis Unna. Damit sollen Leistungen für Schulausflüge, Klassenfahrten, Vereinsangebote oder kulturelle Teilhabe unbürokratischer, transparenter und schneller bereitgestellt werden.

Ratsherr Heiko Müller, Ausschusssprecher der EBB/FDP-Fraktion für Schule, Bildung und Wissenschaft, erklärt dazu: „Das Bildungs- und Teilhabepaket ist gut gemeint, scheitert in der Praxis aber viel zu oft an komplizierten Verfahren und unnötiger Bürokratie. Familien, Schulen und Träger brauchen einfache Lösungen – keine zusätzlichen Formulare und Abstimmungen.“

Gerade Schulen stehen, laut Meinung der EBB/FDP-Fraktion, derzeit vor erheblichen organisatorischen Herausforderungen, wenn es um die Abwicklung von BuT-Leistungen geht.
„Lehrkräfte und Schulsekretariate verbringen zu viel Zeit mit Verwaltungsaufgaben, die eigentlich digital und automatisiert laufen könnten. Mit einer Chipkarte könnten wir Prozesse deutlich vereinfachen – und gleichzeitig sicherstellen, dass die Unterstützung wirklich bei den Kindern ankommt, ergänzt Müller.

Die EBB/FDP-Fraktion sieht in der Digitalisierung der BuT-Verfahren einen wichtigen Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit in Essen:
„Teilhabe darf nicht davon abhängen, wie gut jemand sich im Antragsdschungel zurechtfindet. Unser Anspruch ist: Unterstützung muss niedrigschwellig, verständlich und schnell verfügbar sein. Eine moderne Stadt wie Essen sollte hier Vorreiter sein – nicht Nachzügler“, betont Müller.

Mit dem Antrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, bis zum ersten Quartal 2026 ein umsetzungsreifes Konzept inklusive Finanzierungsübersicht vorzulegen.

Community:

Peter Pfeffer (EBB/FDP-Ratsfraktion) aus Essen

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

5 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.