Trickbetrüger in Gelsenkirchen Unterwegs
Gelsenkirchener Polizei warnt vor falschen Teppichhändlern und sucht Zeugen

Trickbetrüger Unterwegs
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  • Foto: Polizei NRW Gelsenkirchen
  • hochgeladen von Heinz Kolb

Angeblich müssen sie wertvolle Perserteppiche notverkaufen, ein Echtheitszertifikat können Sie aber nicht vorweisen - die Gelsenkirchener Polizei warnt deshalb vor Trickbetrügern.

In einem Fall vereinbarten zwei vermeintliche Teppichhändler für Dienstag, 17. Dezember 2019, einen Verkaufstermin mit einer 65-jährigen Gelsenkirchenerin in Buer. Sie gaben vor, ihr Geschäft schließen zu müssen und der Gelsenkirchenerin mit einem Perserteppich ein Geschenk machen zu wollen. Zu einem Geschäftsabschluss kam es an diesem Nachmittag aber nicht und die aufdringlichen Männer entfernten sich unerkannt.

In diesem Zuge sucht die Polizei nach Zeugen, die Angaben zu den beiden Gesuchten machen können. Der eine Mann ist ungefähr 50 bis 55 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und hat schwarze, zurück gegelte haare. Er trug zur Tatzeit einen blauen Anzug samt blauem Hemd und buntem Pullunder, außerdem einen goldenen Siegelring und eine Rolex-Uhr. Er stotterte, wackelte mit dem Kopf und wurde von seinem Komplizen Hassan genannt. Der andere Gesuchte ist ebenfalls klein, rund 60 bis 65 Jahre alt, hatte graues, schütteres Haar und einen Schnurrbart. Er trug einen grauen Anzug und hat im Oberkiefer, bis auf einen Goldzahn, keine Zähne mehr. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 21 unter 0209/365-8112 oder an die Kriminalwache unter -8240.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang keine Kaufverträge an der Haustür abzuschließen und warnt insbesondere davor, die falschen Händler in die Wohnung zu lassen - dies ist nur ein Vorwand, um Ihre Vermögensverhältnisse auszuspionieren. Ziehen Sie ein Familienmitglied oder eine Vertrauensperson hinzu, wenn Sie sich unsicher fühlen. Machen Sie außerdem am Telefon keinerlei Angaben zu Wertgegenständen. Wer telefonisch mit dieser Masche belästigt wird, sollte das Gespräch sofort beenden und die Polizei über den Notruf 110 alarmieren.

Autor:

Heinz Kolb aus Gelsenkirchen

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