Goldener Herbst
Natur leuchtet in vielen Farben

"Goldener Herbst" in Gelsenkirchen-Buer - und die Herbstsonne macht Lust auf Bewegung. Raus in die Natur!
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Eine perfekte Jahreszeit für ausgedehnte Radtouren ist der Herbst – egal ob in Buer, Horst oder Alt-Gelsenkirchen. Die Luft ist nach der Sommerhitze wieder angenehm frisch und die knallbunt gefärbten Laubwälder wunderschön. Also rauf auf den Sattel und nochmal Sonne tanken, bevor der lange, dunkle Winter kommt: All Heil!

Der Weg ist das Ziel

Apropos "all Heil", benutzt heute eigentlich noch jemand diesen Radfahrergruß? Er stammt ja aus der Zeit, als Radfahrer noch "Velozipedisten" waren. Inzwischen sind aus den Radfahrern längst "Biker" geworden, und "Heil" ist zwischenzeitlich in Deutschland als Gruß auch etwas aus der Mode gekommen. Noch wesentlich älter ist die Erkenntnis, die Konfuzius schon vor 2500 Jahren hatte: "der Weg ist das Ziel". Konfuzius hatte vermutlich kein Fahrrad - trotzdem ist sein Spruch das passende Motto für mich - jedenfalls soweit es das Radfahren betrifft.

Grüne Stadt

Ja, es hat sich mittlerweile in der Republik herumgesprochen, dass es im Ruhrgebiet Bäume gibt. In der gesamten Stadt Gelsenkirchen sogar ganz schön viele. Das Revier ist heute grün. Grüner, als viele immer noch denken. Und die Stadt Gelsenkirchen - mitten im Herzen dieses großen europäischen Ballungsraumes - hat eine beachtliche Vielfalt an Park- und Grünanlagen zu bieten, die in einer hoch verdichteten Industriestadt nicht erwartet wird. Freiflächen machen über 45 % des Stadtgebiets aus. Ein Viertel der Stadt Gelsenkirchen steht unter Landschafts- oder Naturschutz. Hinzu kommt auch in den bebauten Flächen ein besonderer grüner Akzent: etwa in den alten Arbeitersiedlungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vielfach als Gartenstädte angelegt wurden und mit ihren liebevoll gepflegten Gärten heute noch das Stadtbild prägen.

Aussergewöhnliche Auszeichnung

Auch Kleinigkeiten haben zudem eine große Wirkung: zum Beispiel allein die 25.500 Straßenbäume der Stadt oder die Bepflanzung der Mittelinseln mit Krokussen, Narzissen und Rosen. Das alles trägt dazu bei, dass der Blick von einem der Gelsenkirchener „Hausberge“ - den Halden - in die Stadt ein Blick in sattes Grün ist, unter dem kaum noch Häuser und Straßen auszumachen sind. Mit dieser grünen Eigenheit gewann Gelsenkirchen im Jahr 2009 sogar die Silbermedaille beim Bundeswettbewerb „Entente Florale“ - eine Auszeichnung, die nicht oft von einer Industriegroßstadt errungen wird.

Autor:

Stefan Fohlen aus Gelsenkirchen

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