Das "hochwertige Carreé am Tunnelende"

Freudestrahlende Gesichter im Rathaus: Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Roland (Mitte), Wirtschaftsförderungs-Abteilungsleiter Peter Breßer-Barnebeck (links) präsentierte Frank Purrnhagen (rechts) in seiner Funktion als Geschäftsführer von „Volksbank Immobilien“ die Baupläne für das Innenstadt-Quartier „Carreé am Roten Turm“, auch „Carreé am Tunnelende“ genannt.
  • Freudestrahlende Gesichter im Rathaus: Gemeinsam mit Bürgermeister Ulrich Roland (Mitte), Wirtschaftsförderungs-Abteilungsleiter Peter Breßer-Barnebeck (links) präsentierte Frank Purrnhagen (rechts) in seiner Funktion als Geschäftsführer von „Volksbank Immobilien“ die Baupläne für das Innenstadt-Quartier „Carreé am Roten Turm“, auch „Carreé am Tunnelende“ genannt.
  • Foto: Stadtspiegel
  • hochgeladen von Ralf Michalowsky

Welche stadtteilverbindende Wirkung soll den ein Tunnel für Gladbeck bringen, auf dem sich ein innerstädtischer Zubringer von der Phönixstrasse, an der Schützenstrasse vorbei, bis hin zur Auf- und Abfahrt an der Grabenstrasse, befindet. Ca. 15.000 Fahrzeuge fahren dann täglich ebenerdig, nicht wie jetzt in Troglage, nach Gladbeck rein oder raus.

Deshalb wird es an der Grabenstrasse, und an der Horsterstr. (mit zehntausenden Fahrzeugbewegungen) künftig einen Kreuzungsverkehr geben, die Lage an der Schützenstrasse ist noch ungeklärt.

Das Ganze wird, trotz des Versuches uns alle zu verarschen, keine Allee mit hohen Bäumen, denn auf einem Meter Mutterboden mit einem Betontunnel darunter, haben es Bäume und Sträucher schwer.

Ach ja, da gibt es bald noch das "Carreé am Roten Turm", ein kleines Baugebiet auf dem ehemaligen Schlachthofgelände. Tolle Lage! Nur 100 Meter von der Autobahnaus- und abfahrt und dem Tunnelende entfernt. Wer sich dort jetzt einkauft, erwirbt ein künftig unverkäufliches Haus oder eine Wohnung. Und wer dort einzieht, wird aufgrund von Krach und Gestank seines Lebens nicht mehr froh.

Denn es ist klar: die aus dem Tunnel ausströmenden Abgase werden nicht gefiltert, sondern strömen ungehindert ins Freie. Und seit einigen Wochen wissen wir alle, dass dank VW dort mehr rauskommt, als bisher "versprochen" wurde. ;-)

Es ist auch kein Geheimnis, dass an der Tunnelein- und ausfahrt der Lärmpegel wesentlich höher ist, als auf einer freien Autobahnstrecke.

Aber einige Gladbecker wird das dann nicht mehr jucken, denn das Haus und das Grundstück auf dem sie wohnen, fällt dem Autobahnanschluss zum Opfer. Sie werden ihr Haus an der Grabenstrasse gut verkaufen und sich etwas Schnuckeliges woanders suchen. Mindestens vier Grüne-Lokalpolitiker ziehen dann um.

Eigentümlicherweise vertreten drei von ihnen zur Autobahn eine völlig andere Meinung als die Grünen im restlichen Ruhrgebiet. Aber das ist jetzt nur Polemik und sollte niemanden daran hindern, den Gladbecker Grünen auch weiterhin seine Stimme nachzuwerfen.

Fazit: Ich erkläre gerne jedem im persönlichen Gespräch die "Vorzüge" der "Stadtallee", wie der amtierende Bürgermeister den Zubringer auf seiner Autobahn nannte.

Autor:

Ralf Michalowsky aus Gladbeck

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