Gladbeck: A 52-Ausbau hat für die Regierung Vorrang

Der Ausbau der A52 wird im aktuellen Masterplan des Verkehrsministerium zu den Vorhaben gezählt, die als erste umgesetzt werden sollen. Foto: Archiv
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  • hochgeladen von Oliver Borgwardt

Die Vorbereitungen zum Ausbau der B224 / A52 werden auch 2018 mit besonderer Vorrangigkeit fortgeführt. Im ersten Halbjahr soll nach dem Arbeitsplan des NRW-Verkehrministeriums zunächst die laufende Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen werden. Das Planfeststellungsverfahren für das zukünftige Autobahnkreuz mit der A2 geht ebenfalls ins neue Jahr. 

Das Verkehrsministerium führt das Projekt unter der Vorrangstufe VB-E ("Vordringlicher Bedarf - Engpassbeseitigung"). Aufgeführt wird der A52-Ausbau im Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans in Nordrhein-Westfalen, der nun von Verkehrsminister Hendrik Wüst vorgestellt wurde. Der Masterplan macht die wesentlichen Projekte im Bundesfernstraßenbau in den kommenden Jahren deutlich. Er zeigt, wie die Landesregierung die vom Bund beauftragten Straßenprojekte abarbeiten wird.

Die besondere Bedeutung des A52-Ausbaus für das Land NRW wird deutlich, wenn man den Gesamtplan betrachtet. Allein für Nordrhein-Westfalen hat die Bundesregierung im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen 200 Straßenprojekte mit einem Volumen von mehr als 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 festgelegt. „Die Vielzahl der Projekte zeigt: Der Investitionsstau ist so groß, dass nicht alle Maßnahmen gleichzeitig gebaut werden können. Die Straßenbauverwaltung konzentriert sich zunächst auf Projekte zur Engpassbeseitigung“, sagte Minister Wüst. In diese Gruppe fällt auch der Ausbau der B224 auf Gladbecker Stadtgebiet zur A52, sowie der Bau eines Autobahnkreuzes mit der A2.

Der Masterplan dient als Steuerungsinstrument für den ausführenden Landesbetrieb Straßenbau.NRW. Er ist verbindlich, was auch Wüst betont: "Mit dem Masterplan schafft die Landesregierung eine neue Transparenz über Projekte und ihre Abläufe. Die Landesregierung zeigt, was sie tut. Und sie muss tun, was sie zeigt.“

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