Integrationsziel wurde nicht erreicht

Freude bei Bürgermeister Ulrich Roland (links): Aus den Händen von Süleyman Kosar (2. von links, Vorsitzender des „Türkschen Elternverein“), Mehmet Övün (2. von rechts, Vorsitzender des Moscheeverein) und Kursleiterin Emine Gür (rechts) konnte er ein Bild der Teilnehmerinnen des Kurses „Keilrahmenmalerei“ in Empfang nehmen.
  • Freude bei Bürgermeister Ulrich Roland (links): Aus den Händen von Süleyman Kosar (2. von links, Vorsitzender des „Türkschen Elternverein“), Mehmet Övün (2. von rechts, Vorsitzender des Moscheeverein) und Kursleiterin Emine Gür (rechts) konnte er ein Bild der Teilnehmerinnen des Kurses „Keilrahmenmalerei“ in Empfang nehmen.
  • hochgeladen von Uwe Rath

Butendorf. Zum Abschluss des erstmals durchgeführten Kurses „Keilrahmen-Malerei“ war jetzt die Moschee an der Steinstraße in Butendorf Ort einer aussergewöhnlichen Ausstellung.

Vor Ort präsentierten rund 20 türkische beziehungsweise türkischstämmige Frauen ihre gefertigten Werke. Der Kurs, der von Emine Gür geleitet wurde, erstreckte sich über insgesamt rund 7 Monate. Dabei handelte es sich um ein Integrationsprojekt, für das der Integrationsrat der Stadt Gladbeck auch finanzielle Fördermittel zur Verfügung stellte.

Ziel des Projektes war es eigentlich, deutsche und nichtdeutsche Frauen gemeinsam zu kreativer Tätigkeit anzuregen. So beonte Emine Gür auch, dass bei den Treffen das kreative Gestalten im Vordergrund stehe und nicht die Sprache. Das gesteckte Ziel „Integration“ wurde allerdings nicht erreicht, was auch die Organisatoren ausdrücklich bedauerten. Denn an dem Kurs nahmen keine deutsche Frauen teil. Möglicherweise, so ein Erklärungsversuch, habe es daran gelegen, dass man im Vorfeld des Kurses lediglich Kindergärten und Schulen informiert habe, über die Medien dagegen keine Werbung erfolgt sei. Dieses Versäumnis soll es künftig aber nicht mehr geben.

Ein wenig „Integration“ gab es am Ausstellungsabend dann aber doch, denn zur Freude der Teilnehmerinnen fand Bürgermeister Ulrich Roland in Begleitung von Vertretern aus Rat und Verwaltung den Weg zur Steinstraße. Und diese Präsenz werde von denKursteilnehmerinnen als Anerkennung für ihre Arbeiten gewertet, freute sich auch Projektleiterin Hacer Yanaz.

Eines der besonders beeindruckenden Bilder wurde von einer jungen Frau geschaffen. Auf dem Lein-Oval ist in Lachsrosa, dekoriert mit Rosen, der Spruch „Das schönste Make-Up einer Frau ist das Lächeln, das von Herzen kommt“ zu lesen.

Schon im März soll ein neuer Kurs beginnen, der dann allerdings ohne finanzielle Fördermittel durchgeführt wird. Erste Anmeldungen liegen dennoch bereits bevor, wobei sich alle Beteiligten und Verantwortlichen sehr darüber freuen, auch deutsche Frauen zu den Kursabenden begrüßen zu können. Interessentinnen können sich bei Projektleiterin Hacer Yanaz, Tel. 0163/9210106, melden.

Autor:

Uwe Rath aus Gladbeck

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