Bürgermeister lässt Nebelkerzen werfen

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In der Ausgabe einer örtlichen Tageszeitung vom 5. Juni 2013 ließ Bürgermeister Ulrich Roland seinen Rechtsamtsleiter einen juristisch Eiertanz aufführen. Da wird schon in der Überschrift von falschen Behauptungen Kruses gesprochen, diese angeblich falschen Behauptungen werden aber an keiner Stelle widerlegt. Wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe, ist die einzige Erkenntnis, die man aus dieser Darstellung gewinnen kann.

Anstatt seine Mitarbeiter anzuweisen Entlastungsargumente an den Haaren herbei zu ziehen, könnte der Bürgermeister doch alles viel einfacher haben. Der Bürgermeister könnte einen weiteren Brief schreiben, mit dem er erlaubt, dass Ratsherr Kruse einen öffentlichen Bericht über seine Akteneinsicht und seine Schlüsse daraus abgibt. Dies würde auch der von allen Seiten geforderten Transparenz entgegenkommen und einem unbewusst rechtswidrigen Umgang mit den Informationen vorbeugen.

Nach dem öffentlichen Bericht von Franz Kruse versteht vielleicht auch der Bürgermeister, warum sein Amigo Peter Bresser-Barnebeck nicht zu halten ist. Weil der Bürgermeister aber nach wie vor behaupten lässt, er habe Franz Kruse nicht untersagt aus den Akten zu berichten, stellen wir sein Schreiben an Ratsherr Kruse ab heute auf diese Webseite.

Download des "Verbots"-Briefes von Bürgermeister Roland an Ratsherrn Kruse

Nun kann sich jeder selbst ein Urteil bilden.
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Jürgen Fehst aus Gladbeck | 06.06.2013 | 09:46  
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