Übung macht den Meister oder
Wie römische Zahlen gebildet werden

Tarot-Karten - übrigens wird hier eine Regel missachtet
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Ludwig der Kreuz-Strich-Vau König?
Franz B. Firla weist in seinem Artikel "Ludwig Kreuz-Strich-Vau" darauf hin, dass einige der französischen Museen beschlossen haben, auf Nummerierungen mit römischen Zahlen bei ihren Herrschern zu verzichten, da die meisten Besucher nicht mehr in der Lage sind, diese zu lesen. Schon lustig, wenn aus XIV Kreuz Strich Vau wird.
Übung macht den Meister:
Probieren Sie doch "hier" mal aus, ob Sie es noch können - Achtung, Sie müssen die Tastatur freigeben - oder lesen Sie vorab die Erläuterungen.
Ich glaube nicht, dass es die richtige Lösung ist, sich damit abzufinden und aus XIV eine 14 zu machen, denn so geht ein Stück Kultur verloren. Also hier eine kurze Erklärung für all diejenigen, die sich nicht mehr ganz sicher sind, wie es mit den römischen Zahlen war oder das vielleicht an ihre Kinder weitergeben möchten.
Wie römische Zahlen gebildet werden:
Römische Zahlen haben keine Stellenwerte wie wir es vom Zehnersystem kennen, sondern bestehen aus Grundzahlen:
I = 1; X = 10; C = 100 und M = 1000 sowie Zwischenzahlen V = 5; L = 50 und D = 500.
Mit diesen Zahlen werden nun durch Addition und Subtraktion alle Zahlen gebildet. II sind also 2; und XX sind 20; also MMXXI=2021.
Dazu gibt es noch ein paar Regeln:

  • man beginnt immer mit dem größten Zeichen, also XV=15 und nicht VX
  • es dürfen maximal 4 gleiche Zeichen nebeneinander stehen, also IIII geht nicht daher IV=4 und da sind wir bei der nächsten Regel
  • steht links ein kleineres Zeichen, so subtrahiert man, also IX=10-1=9 oder wie oben IV=5-1=4

Nochmals Übung macht den Meister:
Jetzt kann es losgehen, probieren Sie es aus, ob Sie die Zahlen lesen können. Unter dem folgenden Link können Sie es kostenlos online ausprobieren. "realmath" sei dank. Viel Spaß dabei und vielleicht knacken Sie ja den Highscore.
Die Rückrichtung gibt es natürlich auch: "Umwandeln ".
Weitere Regeln:
Wer es noch genauer wissen will, denn es gibt keine 0 bei den Römern und es gibt noch weitere Regeln, der sei an "wikipedia" verwiesen.

Autor:

Martina Seeliger aus Lünen

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