Maske ist für Katharina ein Schutzschild

Katharina mag es, wenn sie für sich sein kann, im Kontakt mit anderen Menschen hilft ihr die Maske.
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Katharina* hat schöne Zähne, doch beim Lachen hält sie sich die Hand vor den Mund. Im Gespräch mit anderen Menschen ist sie unsicher, vieles von ihrem Verhalten sei dann Schauspielerei. Die Maske hilft ihr, ist nicht nur Viren-Barriere, sondern auch ihr persönlicher Schutz im Kontakt mit ihrer Umwelt.

In Corona-Zeiten, das bemerkte die junge Psychologie-Studentin aus Lünen, fällt ihr im Alltag manches leichter: Menschen halten automatisch Abstand von ihr, weil man das eben so macht in der Pandemie. Die Nähe Fremder ist für sie sonst ein Problem und wenn sie dann auf Abstand ging, führte das oft zu verwunderten oder irritierten Reaktionen. Ein Gefühl von Sicherheit vermittele ihr aber vor allem die Maske, denn sie bedeckt die Hälfte des Gesichts und vor allem den Mund.

Normales ist für sie "harte Schauspielerei"

In Gesprächen müsse sie sonst oft überlegen, wie die passende Mimik zu ihren Sätzen aussehe und was ihr Gegenüber als angemessene Reaktion erwarte, was für andere Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, ist für sie Stress - und "harte Schauspielerei". "Die Maske bedeutet für mich einfach, dass ich mir weniger Gedanken machen muss, ob ich nun zum Beispiel lächeln sollte oder lieber nicht", so die junge Frau.

Zustimmung im Internet

Katharina ist damit nicht alleine, als sie über ihre Erkenntnisse und Gefühle bei Twitter schreibt, bekommt sie viel Zustimmung. Von Menschen, denen es genauso geht wie der Lünerin. Ein Mann reagiert etwa auf ihren Tweet, er hat eine Gesichtslähmung. Dank Maske könne er reden und lachen, wie er wolle, ohne wirklich aufzupassen, berichtet er und ein anderer antwortet der Lünerin einfach mit dem englischen Wort "SAME". Im Klartext: Ihm geht es genau so wie Katharina.
Katharina vermutet, sie habe eine Form von Autimus - während Kritiker die Maskenpflicht als Maulkorb bezeichnen, ist sie einfach froh, dass sie es ohne seltsame Blicke tragen kann, ihr persönliches Schutzschild.

*Name geändert

Thema "Gesundheit" im Lokalkompass:
> Burn-out machte Len Mette zum Wrack

Katharina mag es, wenn sie für sich sein kann, im Kontakt mit anderen Menschen hilft ihr die Maske.
Ihre Mimik versteckt Katharina aus Lünen gerne hinter der Maske, das erleichtert ihr den Kontakt mit anderen Menschen.
Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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