Einbrüche, Brandstiftung, Diebstahl, Überschwemmung: Augen auf am LSV-Stadion Kampfbahn Schwansbell

4Bilder

Lünen. Vor gut zehn Jahren schreckte eine Einbruchserie im Stadion Schwansbell Lünen und die Fußballer des Lüner SV auf. Mindestens acht Einbrüche und eine Brandstiftung seit Sommer wurden registriert. Dazu verlor der LSV durch eine Überschwemmung seiner Geschäftsstelle unten in der Tribüne zahllose Unterlagen aus seiner inzwischen 75jährigen Geschichte.
Im Februar 2011 wurden die Straftaten teilweise aufgeklärt. Wie die Polizei damals mitteilte, wurden drei tatverdächtige Lüner festgenommen. Auf ihr Konto sollen die Taten gehen, die zwischen dem 4. Juni und dem 17. Juli 2010 begangen wurden.
Die 17-, 19- und 20 jährigen Lüner zeigten sich in ihren Vernehmungen in Teilbereichen der ihnen zur Last gelegten acht Taten geständig. Bei Durchsuchungen wurden bei zwei der drei Tatverdächtigen Teile der Beute (unter anderem Trikots) gefunden.
Auch den Einbruch, bei dem sie ein Fahrzeug des Lüner SV gestohlen und anschließend bei einem Unfall zu Schrott gefahren hatten, räumten die drei jungen Männer ein. Insgesamt entstand bei der Einbruchserie ein Schaden von um 25.000 Euro.
Offen blieb, ob die Verdächtigen auch etwas mit der Brandstiftung vom September 2010 zu tun haben, bei der die Hausmeisterwohnung beim Lüner SV schwer beschädigt worden waren. Die Polizei prüfte auch, ob Einbrüche in andere Lüner Sportstätten auf das Konto des Trios gehen.
Die Ordnungshüter betonten, wie die Ruhr Nachrichten berichteten: „Die abgelegene Lage der Kampfbahn ist ein großes Problem. Sie macht es Tätern leicht und erschwert zugleich die Ermittlungen. Wir haben ein Auge darauf, aber es ist sehr einsam dort. Wir können leider nicht rund um die Uhr überwachen.“

Trotz dieser Erschwernisse klärten die Beamten die Einbruchserie auf, hat aber immer noch die alte Bitte. „Wir sind auf die Hilfe von Zeugen angewiesen. Wenn jemand etwas Verdächtiges beobachtet – er sollte sich nicht scheuen den Notruf zu wählen. Wir kommen lieber einmal umsonst, als wenn wieder ein Einbruch unaufgeklärt bleibt.“

Mit Unterstützung der Stadt, ihr gehört das Stadion, der LSV ist Hausherr, packten die Fußballer mit an.

Die Hausmeisterwohnung wurde komplett renoviert, der Eingangsbereich zur Sportanlage erneuert. Die Umzäunung des Stadions wurde erweitert. Das Haus ist wieder bewohnt. Das Hausmeisterpaar Astrid und Dieter Marschang setzt dabei auf wachsame Unterstützung: Der türkischen Kangal-Rüge Pascha und Schäferhündin Yessi passen bestens auf. Die Geschäftsstelle konnte inzwischen auch wieder aus der Innenstadt in die renovierten Räume unter der Tribüne umziehen. ©textfotojanning

Autor:

Lüner SV Fußball e.V. aus Lünen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen