Nordtriathlet in den Fluten des Rheins

Am Pfingstsonntag hatten die Vorboten des Unwetters noch auf sich warten lassen. Die Sonne strahlte vom blauen Himmel und ganz Nordrhein-Westfalen suchte die Nähe der Gewässer, um sich bei Bedarf schnell mal abkühlen zu können. Nordtriathlet Björn Esser bildete da keine Ausnahme, auch wenn seine Abkühlung etwas anders ausfiel; denn in Bonn war wieder Triathlon.

Das unbedingt Besondere an diesem Triathlon: Schwimmen im Rhein. Gerade einmal vier Tage nachdem Schwimmweltmeister Mark Warnecke den SternTV-Zuschauern vor Augen geführt hatte, wie schnell man gegen den Rhein sein Leben verlieren kann, stürzten sich auch dieses Jahr wieder 1.400 Triathleten von den beiden eigens dafür bereit gestellten Rhein-Fähren zwischen Bad Godesberg und Königswinter ins 18 Grad kalte Wasser. Knapp 10 km/h fließt "Vater Rhein" an dieser Stelle und es bedarf schon guten schwimmerischen Könnens, sich auf Deutschlands größtem Strom fortzubewegen. Entsprechend ausgeprägt sind selbstverständlich die Sicherheitsvorkehrungen des Veranstalters.

Esser hatte seine Teilnahme im letzten Jahr absagen müssen, dieses Jahr war der Rhein fällig. "Die 3,8 Kilometer bis nach Bonn rein zu schwimmen hat natürlich was ganz Besonderes, aber auch die Radstrecke hat es in sich." Nach 34:48 Minuten ging es für den Sterkrader nach dem Schwimmausstieg mit dem Rad auf dem 60-Kilometer-Kurs mit Volldampf in Richtung Siebengebirge. Knapp 800 Höhenmeter waren hier zu bewältigen, die Esser in beeindruckenden 1:41:57 Stunden hinter sich ließ, bevor er sich zu Fuß auf die 15 Kilometer Richtung Ziel machte.

1:07:37 Stunden später und mit einer Gesamtzeit von 3:28:33 Stunden erreichte Björn Esser das Ziel an der Kennedybrücke und zeigte sich mit seiner Leistung und seiner Platzierung (34. in M30 / 159. gesamt) sehr zufrieden.

Autor:

Dirk Adolphs aus Oberhausen

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