Nordtriathleten auf 4 und 5 bei 60km von Ameland

Nordtriathleten mit 60km in den Beinen: Sascha Kowalski (liegt.) und Björn Esser
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  • hochgeladen von Dirk Adolphs

Ameland ist eine der fünf westfriesischen Inseln und insbesondere bekannt als Beherbergungsort von Kinderfreizeiten. Bereits seit Anfang der 20er Jahre (damals im Wege der „Kinderlandverschickung“) kommen auch aus Deutschland viele Jugendgruppen auf die Insel. Mittlerweile sind es 20.000 Halbwachsene allein in den Sommerferien.

Am verganenen Sonntag aber hielt eine andere extreme Bevölkerungsgruppe Einzug auf dem niederländischen Eiland: an diesem Tag trafen sich die Extremläufer zum 60km-Ultra-Trail-Marathon. Als wenn allein 60km Distanz noch nicht genug wären, führte die Strecke auf Ameland unter anderem durch Wälder, über Dünen und entlang der schönen Sandstrände am Wattenmeer der Nordsee.

Auch die Nordtriathleten Sascha Kowalski und Björn Esser waren angereist, um zum ersten Mal über diese Distanz an Ihre Leistungsgrenzen zu gehen. Und das taten sie.

Kowalski mit Volldampf voraus

Entgegen aller Warnungen sprintete Kowalski mit zwei Profis direkt vom Start weg davon. Er hatte schwer zu kämpfen, auf dem unebenen Geläuf mit ihnen mitzuhalten; bis er sie schließlich ziehen lassen musste. Nach 40 Kilometern musste er einen weiteren Konkurrenten vorbeiziehen lassen. "Ans Aufgeben habe ich da nicht gedacht. Ein Schritt mehr geht immer", so Kowalski nach dem Rennen, "aber die Besorgnis im Gesicht der Streckenposten hat mir schon sehr deutlich gemacht, wie ich offensichtlich aussehe...".
Dennoch: Ohne weitere Überholungen in Kauf nehmen zu müssen, erreichte Kowalski schließlich den Leuchtturm bei Hollum als Vierter in 5:38 Std. und war mit dieser Platzierung vollauf zufrieden.

Auch der zweite Nordtriathlet kommt unter die besten Fünf

Nur vier Minuten später machte Björn Esser dann die Überraschung aus Oberhausener Sicht perfekt: Obwohl er "nur auf Ankommen" gelaufen war, sicherte sich der Osterfelder in 5:42:50 Std. einen hervorragenden 5. Platz - die gleiche Platzierung, die er auch Tags zuvor beim 18km-Lauf erreicht hatte, bei dem er auf den beiden letzten Kilometern noch 5 Kontrahenten einsammeln konnte.

Autor:

Dirk Adolphs aus Oberhausen

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