Gedenkstätte

Beiträge zum Thema Gedenkstätte

Kultur
Stanisław Muchas Foto vom Torhaus des KZ Auschwitz-Birkenau, im Vordergrund auf schneebedecktem Boden und Gleisen verstreutes Essgeschirr aus Blech und Emaille; das Foto wurde nach der Befreiung des Konzentrationslagers im Februar/März 1945 von Stanislaw Mucha aufgenommen (Quelle: Wikipedia) | Foto: Von Stanisław Mucha - Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=76992370

Veranstaltungstipp
Bericht über eine Fahrt nach Auschwitz-Birkenau

Museumsgespräch am 01. Februar 2024: Im Museumsgespräch am Donnerstag, dem 1. Februar geht es um den Bericht einer Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. In diesen Tagen vielleicht noch wichtiger als sonst. Referenten sind Wilfried Stockhaus und Doris Nakken Wann? 01.02.2024 um 18 Uhr Wo? Hoesch-Museum Dortmund, Eberhardstr. 12, 44145 Dortmund Der Eintritt ist frei. Nähere Informationen zum Hoesch-Museum finden Sie auf der "Internetseite der Stadt Dortmund".

  • Dortmund-Nord
  • 27.01.24
  • 5
  • 3
Ratgeber
Im Stadewäldchen wurde eine Gedenkstätte für Suizid-Opfer errichtet und weiter ausgestaltet.
 | Foto: Klinikum Westfalen

Dortmunder Krisenzentrum lud zum Präventionstag ein
Suizidgefahr stieg durch Pandemie

Sohn oder Tochter durch einen völlig überraschenden Suizid zu verlieren, bedeutet unendlichen Schmerz und einen Schock für Eltern. Rund 60 Mal jedes Jahr aber müssen dies Eltern, Angehörige und Freunde in Dortmund durchleiden. Anlässlich des internationalen Suizidpräventionstages, wollen das Dortmunder Krisenzentrum und das Klinikum Westfalen solche Schicksale in Erinnerung rufen. Im Stadewäldchen wurde dazu  die Erinnerungsstätte weiter ausgestaltet. Den geschilderten Schicksalsschlag musste...

  • Dortmund-City
  • 30.09.20
Politik
Jugendliche berichten im IBB an der Bornstraße 66 über ihre Teilnahme an den Gedenkstättenfahrten zu Lernorten der NS-Geschichte. Hier im Bildungszentrum können Zuschüsse zu Fahrten beantragt werden. Foto: IBB/ Schütze

Erinnerungen, die kein Schulbuch vermitteln kann: Jugendliche besuchen Gedenkstätten
Die Angst in Ausschwitz erlebt

Die nicht enden wollenden Schütten voller Schuhe in der Gedenkstätte Majdanek. Das beklemmende Gefühl der Enge in Belzec. Der Geruch von feuchtem Holz und kalter Angst in Auschwitz. Es sind diese Erfahrungen, die im Kopf bleiben, und Eindrücke, die kein noch so gutes Schulbuch vermitteln kann. Sieben Jugendliche erzählten im Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) von ihren Gedenkstättenfahrten nach Majdanek und Auschwitz.  Ihre aufmerksamen Zuhörerinnen waren Michelle Müntefering,...

  • Dortmund-City
  • 01.10.19
Überregionales
Schüler*innen der 10a, 10b und 10c der Realschule Oberaden besuchten Mitte Juni die "Hölle Westdeutschlands". Foto: Lange/RSO

Besuch der „Hölle Westdeutschlands“

Mitte Juni besuchten die Schüler*innen der Klassen 10a, 10b und 10c der Realschule Oberaden gemeinsam mit ihren Lehrer*innen die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund. Diese diente seit 1906 als Polizeirevier und Polizeigefängnis und war eines der modernsten Gefängnisse Deutschlands. Ab 1933, nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, wurde die Steinwache, anders als ursprünglich vorgesehen, von der Gestapo (geheime Staatspolizei) zur Erpressung und Folterung von...

  • Kamen
  • 16.06.18
  • 1
Vereine + Ehrenamt
Das Engagement gegen Rechts des BVB mit seiner Fanabteilung und dem Fanprojekt lobte DFB Präsident Wolfgang Niersbach (r.) bei der Auszeichnung. | Foto: BVB

DFB zeichnet den BVB für Engagement gegen Rechts aus

Rassismus und Diskriminierung haben beim BVB nichts verloren. Mit dieser Position stellt sich Borussia Dortmund gegen rechtsextreme und menschenverachtende Parolen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat dieses Engagement jetzt mit dem 2. Platz des Julius Hirsch Preises ausgezeichnet. „Mit dem Projekt ‚Gedenkstättenfahrt Lublin‘ haben der BVB, die Fan- und Förderabteilung, das Fanprojekt sowie die Gedenkstätte Steinwache ein Zeichen der Erinnerung gesetzt und sich sichtbar gegen Rechts...

  • Dortmund-City
  • 16.10.14
Politik
So könnte ein zukünftiger Gedenkort für die Zwangsarbeiter am Phoenix-See aussehen: FH-Studenten stellen ihre Entwürfe derzeit in der Steinwache aus. | Foto: Schmitz

Erinnern am See

Entwürfe für einen Gedenkort am Phoenix-See zur Erinnerung an die Zwangsarbeiter während des Nationalsozialismus sind bis zum 20. Oktober 2013 in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache zu sehen. Seit Jahren wird in Dortmund über eine angemessene Form des Gedenkens an die Opfer nationalsozialistischer Zwangsarbeit diskutiert, die das Schicksal der vielen tausenden hierher Verschleppten in einem würdigen Rahmen zeigen soll. Als Ort wurde der Phoenix-See ausgewählt, weil gerade auch das ehemalige...

  • Dortmund-City
  • 07.10.13
Politik
Sieben Jahre nach dem Mord  an dem Dortmunder Opfer wurde jetzt eine Gedenkstätte eingeweiht. | Foto: Schmitz
6 Bilder

Dortmund weiht Mahnmal für NSU-Opfer ein

Während vor der Auslandsgesellschaft am Samstag Dortmunder mit Gästen den Opfer des NSU-Terrors gedachten, marschierten Rechte durch die Innenstadt. Zum Andenken an die zehn Opfer des rechtsextremen ‚Nationalsozialistischen Untergrunds’ (NSU) in sieben deutschen Städten weihte die Stadt Dortmund vor der Auslandsinstitut nahe dem ehemaligen SS-Gefängnis ‚Steinwache’ an der Steinstraße einen Ort der Erinnerung mit einem Mahnmal ein. Im Beisein der Familie und zahlreichen Gästen, darunter...

  • Dortmund-City
  • 15.07.13
  • 1
Politik
So wird die Gedenkstätte auf der Wiese vor der Auslandsgesellschaft mit dem Mahnmal aussehen. | Foto: Schmitz
5 Bilder

„Kein Mensch hat so einen Tod verdient"

In sieben deutschen Städten, in Nürnberg, Hamburg, München, Rostock, Kassel, Dortmund und Heilbronn wurden zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen durch die rechtsextreme terroristische Gruppe NSU ermordet. Neun der Opfer waren Menschen, die mit ihren Familien in Deutschland eine neue Heimat gefunden hatten, ein Opfer war Polizistin. Einer von ihnen war Mehmet Kubasık. am 4. April 2006 wurde er in seinem Kiosk an der Mallinckrodtstraße ermordet. Am Jahrestag seines Todes stellten nun seine Frau...

  • Dortmund-City
  • 04.04.13
  • 1
Politik
Im dunklensten Kapitel der deutschen Geschichte, in der Nazizeit, wurden über diese Treppe in der Steinwache Menschen in die Zellen gebracht, 2011 steigen über 18	000 Besucher diese Treppen hoch, um in der heutigen Mahnstätte zurück zu schauen. | Foto: Schmitz
2 Bilder

Neue Projekte der Steinwache

Mit vielen Schulklassen und einer gestiegenen Zahl von Einzelbesuchern war 2011 ein erfolgreiches Jahr für die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Insgesamt besuchten weit mehr als 18.000 Menschen das Haus. Dabei wurde insbesondere die pädagogische Arbeit und damit auch das zivilgesellschaftliche Wirken in Form präventiv ausgerichteter historischer Bildung forciert. So wurde beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Dortmunder DGB-Jugend deren Projekt der 90-Minuten-gegen-Rechts...

  • Dortmund-Nord
  • 29.02.12
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