Kreispolizei Mettmann bittet um Zeugenhinweise für Einbrüche im Kreisgebiet
Einbrüche in Ratingen, Hilden und Monheim

Folgende Einbrüche wurden am Dienstag, 5. Oktober, entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die Städte Ratingen, Hilden und Monheim. Auf dem Symbolfoto: Ein Einbrecher versucht, in ein Haus einzudringen.
  • Folgende Einbrüche wurden am Dienstag, 5. Oktober, entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die Städte Ratingen, Hilden und Monheim. Auf dem Symbolfoto: Ein Einbrecher versucht, in ein Haus einzudringen.
  • Foto: Symbolbild zur Verfügung gestellt von: Kreispolizei Mettmann
  • hochgeladen von Helena Pieper

Folgende Einbrüche wurden am Dienstag, 5. Oktober, entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die Städte Ratingen, Hilden und Monheim.

Im Zeitraum von Montag, 4. Oktober, 0 Uhr, und Dienstag, 5. Oktober, 7 Uhr, haben bislang unbekannte Tatverdächtige die Terrassentür eines Hauses in Ratingen-Lintorf (Straße Am Löken) aufgehebelt. Die Täter durchsuchten die Räume des Hauses und entwendeten einen Safe mit Wertgegenständen, Bargeld sowie einen Laptop. Die entstandene Schadenshöhe ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

Hilden

Zwischen Sonntag, 26. September, 6 Uhr, und vergangenem Sonntag, 3. Oktober, 20 Uhr, haben bislang unbekannte Täter aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses am Nove-Mesto-Platz in Hilden ein graues Pedelec der Marke Pegasus gestohlen.
Wie die bislang unbekannten Täter in den Keller eindringen konnten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden liegt bei mehreren Tausend Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

Monheim

Zwischen Montag, 4. Oktober, 17.30 Uhr, und Dienstag, 5. Oktober, 7 Uhr, haben bislang unbekannte Täter mehrere Arbeitsgeräte, Werkzeuge und ein Radio von einer Baustelle an der Rheinpromenade in Monheim am Rhein gestohlen.
Die Täter drangen ersten Erkenntnissen zufolge über die Eingangstüre des Rohbaus ein. Der entstandene Schaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

Hinweise und Tipps der Polizei

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

  • Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken.
  • Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus.
  • Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.
  • Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.
  • Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.

  • Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen.
  • Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen.
  • Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc.
  • Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen.
  • Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände.
  • Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf.
  • Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) unter.

Kampagne "Riegel vor"

Mit der Kampagne "Riegel vor" gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit hohen Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben!

Hinweise von Bürgern zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für die Polizei wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl der Hinweise aus der Bevölkerung.

Auf gute Nachbarschaft !

"Auf gute Nachbarschaft! - Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan"." Alarmieren sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Bürger sollten sich zum eigenen Schutz von ihrer Polizei beraten lassen. Informationen zur Sicherung des eigenen Hauses oder der Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten interessierte Bürger bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann unter Telefon 02104/9827777. Diese informiert auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Übrigens:

Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden - Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert.

Weitere Beratung findet man auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher"
unter: https://www.zuhause-sicher.de/

Autor:

Lokalkompass Langenfeld - Monheim - Hilden aus Monheim am Rhein

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