Baugenossenschaft Niederberg lädt Mieter zum großen Nachbarschaftsfest ein
Ein Jahr nach dem Feuer

Ein Jahr nach dem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Birther Straße 35 rückte die Feuerwehr erneut aus. Dieses Mal allerdings nur, um den Kindern einen Leiterwagen zu zeigen.
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  • Ein Jahr nach dem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Birther Straße 35 rückte die Feuerwehr erneut aus. Dieses Mal allerdings nur, um den Kindern einen Leiterwagen zu zeigen.
  • Foto: Andreas Fischer
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Dass aus einem schlimmen Ereignis manchmal etwas Gutes hervorgehen kann, zeigt sich am Beispiel der Nachbarschaftshilfe im Mehrfamilienhaus an der Birther Straße 35 in Velbert.

Ein Jahr ist es her, dass die Feuerwehr zu einem Großeinsatz an dieser Stelle ausrücken musste. Durch einen brennenden Zigarettenstummel wurde ein Wohnungsbrand verursacht. Elf Bewohner des Hauses sowie ein Feuerwehrmann wurden verletzt, neun der Bewohner mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Darüber hinaus wurden zwölf Wohnungen beschädigt und waren nicht mehr bewohnbar. Ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstand.

Mieter sahen fassungslos zu

"Mieter des Hauses und Nachbarn aus der Umgebung sahen damals fassungslos zu, wie die Feuerwehr die Flammen löschte", erinnert sich Andreas Fischer, selber in dem Haus wohnhaft. "Was beeindruckend war: Sofort gab es eine große Hilfsbereitschaft! Unser Vermieter, die Baugenossenschaft Niederberg (BGN), organisierte sofort Hotelzimmer für diejenigen, die nicht in ihre Wohnungen zurück konnten. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Engagierte von Hilfsdiensten stellten sofort Tische und Bänke zur Verfügung und Nachbarn boten den Betroffenen etwas zum Trinken an, Kekse oder die Möglichkeit, bei ihnen auf die Toilette gehen zu können." Ein Zusammenhalt, der bis heute weiter ausgebaut wurde.

Viele unvermeidbare Unannehmlichkeiten

In den folgenden Monaten der Schadensaufnahme und der Reparaturen - oft begleitet durch Baulärm und Dreck - rückte man enger zusammen und tauschte sich aus. "Wir alle haben viele Unannehmlichkeiten auf uns nehmen müssen, doch die BGN hat sich stets bemüht, alles möglichst verträglich und angenehm für uns zu machen", lobt Fischer die Genossenschaft.

"Eine wunderbare Verbundenheit ist entstanden"

Als kleine Entschädigung für die nicht zu vermeidenden Störfaktoren lud die BGN nun - ein Jahr nach dem Brand - zu einem großen Nachbarschaftsfest ein. Bei Köstlichkeiten vom Grill, Salaten und erfrischenden Getränken kamen Jung und Alt im Hinterhof zusammen. "Für die Kinder stand außerdem eine Hüpfburg bereit und die Feuerwehr kam mit einem Leiterwagen, den sich die Jungen und Mädchen genauer anschauen durften", sagt Fischer. Es sei ein rundum gelungener Nachmittag gewesen. "Aus einem Schicksalsschlag ist eine wunderbare Verbundenheit entstanden", lautet sein Fazit.

Den Bericht vom Feuer finden sie unter: https://www.lokalkompass.de/heiligenhaus/c-ueberregionales/update-zu-brand-in-birth-fahrlaessige-brandstiftung-durch-zigarettenkippe_a947148

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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