jetzt heißt es aufräumen
Hochwasser im Kreis Mettmann – Spende werden benötigt

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Das Tief Bernd mit Unwetter und Starkregen ist vergangene Woche durch weite Teile von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gezogen. Das Wasser ist an vielen Stellen zurückgegangen, doch steht den Helfenden der nächste Kraftakt bevor: Die Wassermassen haben vielerorts Verwüstung hinterlassen.

Jetzt heißt es aufräumen, saubermachen und wieder aufbauen. Viele Menschen möchten ebenfalls ihren Beitrag leisten. Um vor Ort schnell und effektiv helfen zu können, bittet das Deutsche Rote Kreuz in erster Linie um finanzielle Unterstützung – Jede Spende zählt! Alle Informationen finden Interessierte zusammengefasst unter https://www.drk.de/hochwasser Ein Spendenkonto ist eingerichtet: IBAN: DE63370205000005023307; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Hochwasser.

An den betroffenen Orten wird gerade geprüft, was überhaupt benötigt wird. Daher bittet das DRK derzeit von privaten Sachspenden abzusehen. Für die Grundversorgung von Betroffenen und Einsatzkräften ist bereits gesorgt. Wenn konkrete Bedarfe an Sachspenden entstehen, erhält das DRK Informationen aus den betroffenen Orten und wendet sich dann kurzfristig an die Öffentlichkeit.

Nicht in betroffene
Gebiete fahren

Auch wenn Bürger gerne helfen möchten: "Bitte fahren Sie nicht in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete hinein! Sie könnten sich und andere damit in Gefahr bringen." Die Menschen vor Ort werden durch Einsatzkräfte des DRK und anderen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr und dem THW versorgt. Vielerorts wird die Hilfe lokal organisiert und koordiniert. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Kreisverwaltungen oder Einsatzleitungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

Im Kreis Mettmann hat das Unwetter vor allem die Städte Erkrath und Velbert-Langenberg getroffen – hier müssen sogar Stadtgebiete evakuiert werden. Zahlreiche Helfer und Helferinnen des DRK waren sofort zur Stelle und halfen wo sie können – zum Beispiel bei der Verpflegung der Einsatzkräfte. Insgesamt wurden vom DRK über 1.000 warme Mahlzeiten an Helfende ausgegeben. Das DRK im Kreis Mettmann wird auch in den kommenden Tagen und Wochen auf vielfältige Weise Hilfe und Unterstützung leisten.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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