Anerkennung für alle Helfer, die sich für Flüchtlinge in Hamminkeln und Wesel stark machen

Daniel Kunstleben (Foto: PSi) und Bernd Romanski (Foto: privat).
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In den ersten drei Monaten der anhaltenden Flüchtlings-Zuweisungen hat sich in Hamminkeln und Wesel eine funktionierende Helfer-Kultur entwickelt. Dank vieler unterstützender Hände (und Köpfe) können die Asylbewerber in vielen Ortsteilen mit Sachspenden und Hilfeleistungen versorgt werden, ohne die sich deren Aufenthalt in den Unterkünften recht entbehrungsreich darstellen würde.

In der aktuellen Ausgabe des Weselers finden Sie unter der Rubrik "Info-Börse" den Überblick über alle Initiativen und Helfergruppen, die sich auf den Stadtgebieten von Wesel und Hamminkeln notieren lassen wollten. Dazu kommen einige Angaben aus Hünxe.

Ehrenamtliche Arbeit verdient besonderes Lob. Deshalb baten wir je einen Repräsentanten der Städte um ein anerkennendes Statement. Diese finden Sie im Weseler auf der Titelseite und auf Seite 24. Aber auch hier ...

Bernd Romanski, Bürgermeister der Stadt Hamminkeln

"Die Berichte über steigende Zahlen an Asylsuchenden haben bei den Hamminkelner Bürgerinnen und Bürgern eine große Hilfsbereitschaft ausgelöst. Immer mehr Menschen engagieren sich ehrenamtlich und setzen damit eindrucksvolle Zeichen in unserer Stadt.

Durch diesen enormen Einsatz der Bewohner, Ehrenamtlichen und Institutionen in Hamminkeln ist die Versorgung der vielen Flüchtlinge möglich. Stellvertretend für alle Helfer möchte ich insbesondere der Flüchtlingshilfe Hamminkeln danken, die sich in den letzten Monaten über alle Maße hinaus für die Flüchtlinge einsetzt. Ohne diese Unterstützung, die Tag und Nacht geleistet wird, würden wir heute nicht dort stehen, wo wir sind!
Nichts weniger sind wir den Flüchtlingen, aber auch uns selbst schuldig. Wir haben hier eine gesellschaftliche Pflicht, Verantwortung zu übernehmen!"

Daniel Kunstleben, Erster Beigeordneter der Stadt Wesel

"Eine große Herausforderung - eine große Chance,
so lässt sich die Ankunft von vielen Menschen in Deutschland meines Erachtens auf den Punkt bringen.
Seit Mitte Juli haben Flüchtlinge bei uns Zuflucht gefunden und können nun in Sicherheit auf den weiteren Fortgang ihres Asylverfahrens warten.
Schon in den ersten Gesprächen wird deutlich, wie sehnlich sie sich Arbeit und eine gute Zukunft für ihre Familien wünschen. Dabei ist vielen durchaus klar, dass nicht alle werden bleiben können.
Uns gelingt es auch nach einigen Monaten gut, die Menschen bei uns willkommen zu heißen. Ohne die vielen Helferinnen und Helfer, ehrenamtliche wie hauptamtliche, wäre diese Aufgabe nicht zu stemmen. Ihnen gilt der Dank der Stadt und auch meine persönliche Hochachtung.

Viele Initiativen sind unermüdlich und sichtbar aktiv, manche helfen aber auch lieber im Stillen. Ihnen allen ist wichtig, dass sich die zu uns geflüchteten Menschen im gastlichen Wesel wohl fühlen und erste Kontakte knüpfen, die deutsche Sprache erlernen und unsere Werte und Normen kennenlernen.

So werden die Grundlagen für ein gutes Miteinander geschaffen und so werden auch die großen Chancen, die diese Entwicklung für uns alle mit sich bringt, gemeinsam nutzen."

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Wenn Sie einen Überblick über die Flüchtlingshelfer in den Bereichen Alpen, Sonsbeck und Xanten erhalten wollen, klicken Sie bitte hier!

Daniel Kunstleben (Foto: PSi) und Bernd Romanski (Foto: privat).
Autor:

Dirk Bohlen aus Wesel

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