Angezettelt: Warum es wichtig ist, am 26. Mai seine Wählerstimme abzugeben
Die Zukunft wählen, am Sonntag für Europa und im Juni wieder fürs Klima

Die Grafik mit den Prozentbalken stammt von Infratest/dimap (ARD).
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  • Die Grafik mit den Prozentbalken stammt von Infratest/dimap (ARD).
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Man sagt der Jugend nach, sie entwickle ein neues politisches Bewusstsein. Bloß weil einige Tausend seit geraumer Zeit für Klimaschutz demonstrieren. Eine gute, wichtige, lebensbejahende Sache! Aber wird sie wirklich von einer ganzen Generation getragen? Oder ist "Friday für Future" doch mehr Aktionismus als Zukunftswille?

Am kommenden Sonntag kann die Jugend zeigen, dass sie es wirklich ernst meint mit ihrer Sorge um die Welt: bei der Europawahl! Denn in Brüssel sitzen die Weichensteller für Vernunftsgedanken, auf deren Grundlage die Welt gerettet werden kann. Das haben Viele noch nicht verstanden.

Vor rund 70 Jahren trat unser Grundgesetz in Kraft, nachdem die Welt fast kollabiert war an den Folgen des von Nazi-Deutschland angezettelten Wahnsinns. Fortan galten demokratische Grundsätze wie freie Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit, Achtung der Menschenwürde (später sogar so etwas wie Gleichberechtigung der Frau), Glaubensfreiheit und das freie Wahlrecht.
Letzteres wird bedauerlicherweise zunehmend unterschätzt und verkümmert - auch im Kreis Wesel) zur Kür-Übung.

Besser wär's, wenn alle Wähler (besonders auch die jungen) erkennen würden, dass Demokratie kein Selbstläufer ist. Im Gegenteil: Rechtsstaatlichkeit und Selbstbestimmung sind kleinrädrige Maschinerien, die geölt werden müssen, damit sie funktionieren. Klar, kaum jemand kennt die Brüsseler Gegengewichte zu Trump, Putin, Kim Yong Un, Erdogan und Orban.

Und genau das ist das Problem: Auch die Schüler/innen im Kreis sollten mithelfen, Afd-Prozente zu verhindern, denn die Rechtspopulisten haben zwar 'ne große Klappe, bieten aber keine Lösungen an. Und die Geflüchteten trifft bestimmt keine Schuld an bestehenden EU-Problemen.

Also: Jugend: geh' wählen!
Zuerst für Europa, ums Weltklima kümmern wir uns im Juni!

Autor:

Dirk Bohlen aus Wesel

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