Der Umwelt helfen möchte Christian Fuchs nun auch mit einer öffentlichen Aktion in der Wittener Innenstadt
Erzieher Fuchs holt die #100kippenchallenge nach Witten

Erzieher Fuchs holt die #100kippenchallenge nach Witten
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„Plötzlich sehe ich sie überall rumliegen, die Zigarettenkippen auf dem Boden, in unserer Stadt und besonders in den Parkanlagen in Witten“, erzählt uns Christian Fuchs. Er ist pädagogische Fachkraft und arbeitet als Erzieher an der Universität Witten Herdecke.
Als das Thema „Müll und Umwelt“ mit den Kindergartenkindern wieder genauer unter die Lupe genommen wurde, sah auch der engagierte Erzieher genauer hin. „Ich hole meine Sonntagsbrötchen im Jutebeutel und verzichte auf die Papiertüte oder benutze selber eine Bambuszahnbürste, aber das beste Vorbild in Plastikverzicht bin auch sicherlich ich nicht“, so Fuchs und erklärt weiter „aber wenn jeder von uns etwas nachhaltiger in einer Sache leben würde, dann wäre der Umwelt schon geholfen“.

Der Umwelt helfen möchte Christian Fuchs nun auch mit einer öffentlichen Aktion in
der Wittener Innenstadt.

„Bei meinen Vorbereitungen für den Morgenkreis in unserer KiTa bin ich auf einen Fernsehbericht über den Künstler Alex Cio aus Nürnberg gestoßen“, so Fuchs. „Er hat die 100 Kippen-Challenge ins Leben gerufen, die ich nun nach Witten holen möchte“. Ein Zigarettenstummel kann bis zu 60 Liter Wasser verunreinigen und ein Teil der Kippe verrottet erst nach ca. 12 Jahren. Darum wurde zu einer Challenge (Aufgabe) aufgerufen, täglich 100 Kippen vom Boden aufzuheben. „Nürnberg ist groß und es gebe Tage, an denen der Künstler in nur wenigen Minuten einhundert Zigarettenstummel zusammen hat“, so Fuchs, „doch ich möchte zu einer besonderen Stunde in Witten einladen“.
Wittener Bürger sind somit aufgerufen, am Freitag, dem 27.09.2019, um 17:00 Uhr auf den Rathausplatz zu kommen, hierfür hat Fuchs eine Versammlung angemeldet. Mitzubringen sei nur ein Behälter (um die Zigarettenkippen zu sammeln), evtl. Gartenhandschuhe (um sich nicht zu schmutzig zu machen) und eine gute Stunde Zeit. Alle Helfer werden dann in nahegelegene Bereiche eingeteilt mit der Aufgabe, so viele Zigaretten wie möglich aufzusammeln. Treffpunkt ist wieder um 18:00 Uhr auf dem Rathausplatz, hier werden dann alle Kippen gezählt.
Fuchs: „Vielleicht lassen sich ja Teilnehmer inspirieren und sammeln danach öfters in ihrem Umfeld, das Ziel liegt jedoch darin, die Kippenzahl den Bürgern bewusst zu machen und dadurch vielleicht zu verringern“.
Die gesammelten Kippen kommen direkt in eine extra Tonne des Tobacycle n.e.V. aus Köln.
Diese recyceln die Kippen zu einem spritzfähigen Granulat und stellen daraus die Behälter für ihr Sammelsystem her. Alle hergestellten Produkte können wieder vollständig in die Verwertung gegeben werden. Somit entsteht ein geschlossener Wertstoffkreislauf. Das duale System von Tobacycle holt die „Zigarettenkippe“ aus der Umwelt, macht etwas Nutzbares daraus und löst damit eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit.

Autor:

Christian Fuchs aus Witten

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