"Lebensraum für morgen"
Start für die Planung des Trabrennbahn-Areals

Freuen sich auf den Dialog mit den Bürgern: (v.l.) Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Baudezernent Dr. Thomas Palotz, Anja Graumann von DIN Fleg, Dezernentin Christa Jahnke-Horstmann, IFOK-Geschäftsführer Simon Oerding und DIN Fleg-Geschäftsführer Dominik Erbelding mit einer Aufnahme des Trabrennbahn-Areals.
  • Freuen sich auf den Dialog mit den Bürgern: (v.l.) Bürgermeister Dr. Michael Heidinger, Baudezernent Dr. Thomas Palotz, Anja Graumann von DIN Fleg, Dezernentin Christa Jahnke-Horstmann, IFOK-Geschäftsführer Simon Oerding und DIN Fleg-Geschäftsführer Dominik Erbelding mit einer Aufnahme des Trabrennbahn-Areals.
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Von Jana Perdighe

Der Pachtvertrag des Niederrheinischen Trabrennvereins läuft Ende 2022 aus. Das Gelände gehört der Stadt Dinslaken. Diese möchte das Projekt zur Neuentwicklung mit ihrer Flächenentwicklungsgesellschaft DIN Fleg mbH gestalten.

Der Startschuss für das größte innerstädtische Projekt ist gefallen. Bereits vor zwei Jahren haben sich die Stadt und der Niederrheinische Trabrennverein über einen Aufhebungsvertrag des Pachtverhältnisses verständigt. Ab Januar 2023 ist Schluss mit Trabrennen in Dinslaken.

Öffentliche Interessen und Ideen für eine moderne Stadtentwicklung einbinden

Die Fläche, so groß wie 21 Fußballfelder, biete die besondere Chance, öffentliche Interessen und Ideen für eine moderne Stadtentwicklung einzubinden. Außerdem, und darauf machten die Vertreter bei der Pressekonferenz immer wieder aufmerksam, soll die Entwicklung mit viel Transparenz und den kreativen Einflüssen, Wünschen und Anregungen der Bevölkerung geschehen.

Dazu gibt es am Mittwoch, 3. April, eine öffentliche Bürgerveranstaltung im Tribünenhaus der Trabrennbahn. "Mit Hilfe des Dialogprozesses werden wir besser verstehen, welche Nutzungsarten und Gestaltungsmöglichkeiten die Menschen aus Dinslaken für das Areal bevorzugen und was ihnen wichtig ist", so Dominik Erbelding, Geschäftsführer der DIN Fleg. Denn das ist bei Projekten in der Vergangenheit manches Mal schief gelaufen. Auch deswegen möchte man hier anders vorgehen. Denn die Planung bleibt in der Stadt. "Wir verzichten bewusst auf einen Gestaltungswettbewerb oder eine Ausschreibung. Wir möchten mit und für Dinslaken planen", erklärt Baudezernent Dr. Thomas Palotz.

400 bis 600 bezahlbare Wohneinheiten auf der Fläche entstehen

Einige Vorstellungen gibt es dennoch bereits. So sollen 400 bis 600 bezahlbare Wohneinheiten auf der Fläche entstehen. Ein urbanes Quartier mit einer zentralen Lage und beste Anbindung, autofrei und klimaneutral. Für die professionelle Expertise des Dialoges mit Bürgern wurde Simon Oerding von IFOK beauftragt: "Wir finden hier einen idealen Ausgangspunkt, denn nur zu einem frühen Zeitpunkt können wir gemeinsam mit der Gesellschaft gestalten."

Schon jetzt kann abgestimmt werden: Um schon in der Planung eine visuelle Wiedererkennbarkeit zu schaffen, wurden drei Logos für die Zukunft der Trabrennbahn gestaltet. Über das endgültige Logo dürfen nun die Dinslakener entscheiden. Auf www.din-fleg.de/logoabstimmung können die Logos eingesehen und direkt abgestimmt werden. Eine Stimme können Interessierte auch bei der Auftaktveranstaltung am 3. April abgeben, noch am selben Abend wird das Ergebnis bekannt gegeben.

In den nächsten vier Jahren kann gemeinsam geplant und ein Konzept entwickelt werden. Das braucht es auch, denn die Landesplanung muss das Arial ohnehin erst als Siedlungsfläche eintragen.

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