"Würdiges Entree": Neugestaltung der Duisburger Bahnhofsplatte ist endlich gestartet

Am Montag starteten die Bauarbeiten an der Bahnhofsplatte: Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer, Baudezernent Carsten Tum, OB Sören Link, Gerrit Pannenborg und Thomas Pfeifer (beide Amt für Stadtentwicklung) sowie Detmar Jahn von der Baufirma Benning griffen symbolisch zur Schüppe.
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  • Am Montag starteten die Bauarbeiten an der Bahnhofsplatte: Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer, Baudezernent Carsten Tum, OB Sören Link, Gerrit Pannenborg und Thomas Pfeifer (beide Amt für Stadtentwicklung) sowie Detmar Jahn von der Baufirma Benning griffen symbolisch zur Schüppe.
  • Foto: A.F. Becker
  • hochgeladen von Sabine Justen

"Einen Tag nach der wunderbaren Auftaktveranstaltung 'Ihre Ideen. Unsere Stadt.' setzen wir direkt eine Idee um, auch wenn diese schon älter ist." OB Sören Link zeigte sich am Montag beim Start der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes bester Dinge. "Ich freue mich sehr auf ein neues, ein schönes Stück Duisburg."

Die Baumaßnahme werte nicht nur die Innenstadt, sondern ganz Duisburg auf, so das Stadtoberhaupt. Auch Baudezernent Carsten Tum ist hochzufrieden, dass diese Fläche bis Herbst 2017 endlich zum würdigen Entree für die Stadt wird.

Der Start der Bauarbeiten hatte auf sich warten lassen. Nach dem so genannten Charretteverfahren Anfang 2013, bei denen Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes einbezogen wurden, nach langwieriger Planungs- und Vorbereitungsphase erfolgte nun der Beginn der ersten Bauphase.

Die Arbeiten starten im südlichen Bereich des Platzes. Die Zufahrt zum Hauptbahnhof über die Mercatorstraße steht ausschließlich Taxen zur Verfügung, der Individualverkehr kann über die Zufahrt aus Richtung Saarstraße und über die Straße Zum Portsmouthplatz den Hauptbahnhof ansteuern. Die erste Bauphase wird voraussichtlich bis zum Sommer andauern. Im Sommer erfolgen dann parallel die Arbeiten zur Abdichtung der Brücke Königstraße über die A 59. Der Neubau der Mercatorstraße beginnt im Mai beziehungsweise Anfang Juni.

Mit 6,65 Millionen Euro ist das Vorhaben veranschlagt. Der Ausbau ist Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt und wird zu 80 Prozent mit Mitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.

Der neue Portsmouthplatz wird aus vier Bereichen bestehen:

=> Verkehrsbereich, südlich des Haupteinganges
=> Repräsentationsbereich, vor dem Haupteingang bis zur Friedrich-Wilhelm-Straße
=> Spielraum, große Freifläche nördlich des Haupteingangs bis zur Königstraße mit einer 90 Meter langen Bank, einem Linearbrunnen und mobilen Mercatorstühlen
=> Verknüpfungsbereich auf der Brücke in Verlängerung der Königstraße bis zum Harry-Epstein-Platz.

Im jetzt beginnenden ersten Bauabschnitt wird der Verkehrsbereich neu gestaltet: Kiss & Ride Plätze; eine einspurige Verkehrsführung mit Einfahrt von der Mercatorstraße und Ausfahrt über die Straße Zum Portsmouthplatz zur Koloniestraße; eine überdachte Fahrradabstellanlage mit 200 Stellplätzen; Begrünungen in Pflanz-kübeln; Behindertenstellplätze; Taxispeicher mit Taxivorfahrt. Neuer Bahnhofsvorplatz

Am Montag starteten die Bauarbeiten an der Bahnhofsplatte: Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer, Baudezernent Carsten Tum, OB Sören Link, Gerrit Pannenborg und Thomas Pfeifer (beide Amt für Stadtentwicklung) sowie Detmar Jahn von der Baufirma Benning griffen symbolisch zur Schüppe.
Die mit der Neugestaltung beauftragte Baufirma richtet zunächst die Baustelle ein, markiert und beschildert die temporäre Verkehrsführung.
Autor:

Sabine Justen aus Duisburg

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