Beide Teams wollen auswärts eine Runde weiter kommen
Doppelte Aufgaben im Pokal für die RESG Walsum

Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Herringen und Walsum war es ein sehr enges Spiel. Beide Mannschaften sind gefordert.
  • Beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Herringen und Walsum war es ein sehr enges Spiel. Beide Mannschaften sind gefordert.
  • Foto: Ralf Isselhorst
  • hochgeladen von Marcel Faßbender

Nach den knappen Niederlagen von den Rollhockey-Teams der RESG Walsum in Cronenberg wollen beide Mannschaften nun im Pokal eine Runde weiterkommen. Die Aufgaben sind allerdings nicht leicht. Den Auftakt in den Pokalspieltag machen die Damen, Anstoß bei der IGR Remscheid ist am Samstag, 30. November, um 14 Uhr. Um 18 Uhr spielen die Herren beim Meister in Herringen.

Für Damen-Trainer Markus Lusina und seiner Mannschaft geht der Blick nach vorne, die Aufgabe ist nicht leicht, ein Weiterkommen aber durchaus möglich: „Wir wollen alle eine Runde weiter kommen. Die Chance ist immer da wie in jedem Spiel. Die Mädels haben Bock und sind gut drauf." Die Marschrichtung ist klar: „Wir werden in Remscheid versuchen, unsere Stärken auszuspielen und die Schwächen der Remscheider zu unseren Gunsten nutzen." Personell kann Trainer Lusina aus dem Vollen schöpfen. Bei seinem Trainer Kollegen Christopher Nusch und dem Herren Team trifft das nur bedingt zu. Kapitän und erster Torwart Tobias Wahlen plagen schon seit Wochen Schmerzen im Knie und in der Hüfte. Verzichten kann Nusch auf seinen ersten Torwart nicht, sein Vertreter Leon Brandt fehlt schon seit Wochen beim Training, aus privaten Gründen. Ein guter Torwart ist bei diesem Gegner schon Pflicht. Gerne erinnern sich die Walsumer an das letzte Aufeinandertreffen, wo die Gastgeber sich erst im Penaltyschießen durchsetzen konnten. Mit einem ähnlichen Spielverlauf möchte Trainer Nusch nicht rechnen, schließlich soll der große Favorit aus dem Pokal geworfen werden und die Roten Teufel in die nächste Runde einziehen. Die Verteidigung wird bei diesem Spiel und Gegner entscheidend sein. Das seine Jungs es können, haben sie im bisherigen Saisonverlauf bewiesen. Hinten dicht stehen und vorne die Tore machen, so die Devise der RESG. Trainer Nusch bringt es auf den Punkt: „Wir müssen unsere Leistung abrufen, bei uns bleiben. Nur dann haben wir eine Chance, und die wollen wir nutzen." Spielerisch kann die RESG mithalten und braucht sich nicht verstecken.

Autor:

Marcel Faßbender aus Duisburg

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