Kampf und Pech

Zebras kassieren durch individuelle Fehler die erste Niederlage 2013

Für Roland Müller war es wohl vorerst das letzte Spiel als Stammtorwart. Der philippinische Nationaltorwart, der als Wiedwald- Vertreter eine gute Figur gemacht hatte, hatte an der 1:3 Niederlage gegen 1860 erhebliche Mitschuld. Dabei konnten die heimischen Zebra- Fans in der 9. Minute die Führung für ihr Team verbuchen. Nach Abwehrbock von Bierofka setzte sich Ranislav Jovanovic stark durch und verwandelte den Ball mit links souverän. Alles andere als souverän war dann Roland Müller, der eine 60'er Flanke nicht festhalten konnte, sodass der Löwe Wood den Ball nur fünf Minuten nach der Führung zum Ausgleich ins Netz droschen konnte. Beide Mannschaften waren danach zwar bemüht, konnte aber keine ernsthaften Torchancen erzwingen, sodass der Zufall helfen muste. Nach einer Ecke berührte der Löwe Kamara den Ball klar mit der Hand. Der Schiedsrichter gab Elfmeter. Doch Brosinski scheiterte an seinen Nerven und schoss den Ball genau auf Kiralyis Fäuste. Ein dankbarer Ball! Zu allem Überfluss gelang Kai Bülow nach einer Ecke mit dem Halbzeitpfiff die Führung für 1860. Die zweite Halbzeit war ebenfalls hart umkämpft und beide Mannschaften haben sich ihre Chancen harrausspielen können. Besonders brenzlich wurde es für Duisburg als Debütant Andreas Ibertsberger, der ansonsten unter Beweis stellte, dass er eine gelungene Verpflichtung war, den Ball Halfar direkt in den Fuß spielte.

Ibertsberger und Dum debütieren

Er umspielte den hektisch herrausspringenden Müller, doch Brosinski konnte noch klären. Duisburgs dickste Ausgleichmöglichkeit hatte der zweite Debütant Sascha Dum, doch Gabor Kiralyi glänzte erneut. Im Gegenyug spielte Malik Fathi den Ball weit nach vorne, doch icht weit genug für Müller der hektisch herrausrannte. Als er erkannte, dass er den Ball nicht erreichen konnte, rannte er zurück, doch dadurch gerit er in Rückenlage und hatte bei Stoppelkamps Schlenzer keine Abwehrmöglichkeit mehr.„Die Schlüsselszene mit dem Elfmeter haben wir nicht nutzen können. In der zweiten Hälfte war es dann nicht einfach zurückzukommen. Uns hat auch das Quäntchen Glück zum 2:2 gefehlt. Wir müssen die erste Niederlage in diesem Jahr akzeptieren, aber natürlich ist es für uns alle sehr ärgerlich. Ich kann nur an die Fans appellieren uns weiterhin so toll zu unterstützen. Gegen Kaiserslautern werden wir stärker auftreten und mehr erreichen als eine Niederlage.“, sagte Coach Kosta nach dem Spiel. Gesamtbetrachtet haben die Zebras nicht schlecht gespielt, doch die indiiduellen Fehler und viele Fehlpässe im Aufbauspiel haben dafür gesorgt, dass sie sich geschlagen geben mussten. Man merkte deutlich dass ein Goran Sukalo im Mittelfeld fehlte obwohl sein Ersatz Perthel nicht schlecht gespielt hat. Gegen Kaiserslautern werden dann er, Bajic und Wiedwald im Tor wieder dabei sein. Gespielt wie eine der drei schlechtesten Mannschaften der zweiten Liga haben sie nicht, was ja am Ende der Saison der Erfolg der Runjaic- Truppe seien soll.

Autor:

Nils Vorholt aus Duisburg

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