Feuerwehr löscht mit drei Trupps brennenden PKW
Dichter schwarzer Rauch steigt aus Tiefgarage in Bochold auf

Dichter schwarzer Rauch stieg beim Eintreffen der Einsatzfahrzeug aus den Entlüftungsöffnungen der Tiefgarage an der Otto-Brenner-Straße.
  • Dichter schwarzer Rauch stieg beim Eintreffen der Einsatzfahrzeug aus den Entlüftungsöffnungen der Tiefgarage an der Otto-Brenner-Straße.
  • Foto: Mike Filzen
  • hochgeladen von Christa Herlinger

Dichter schwarzer Rauch drang aus den Entlüftungsöffnungen der Tiefgarage in Essen-Bochold. Gestern Nachmittag ist dort ein PKW - vermutlich handelt es sich um einen BMW - komplett ausgebrannt. Was den Brand ausgelöst hat, steht noch nicht fest. Nach gut vier Stunden Einsatzzeit hatten die Feuerwehr-Trupps ihren Job erledigt. Verletzt wurde niemand. 

Das Feuer in der 800 Quadratmeter großen Tiefgarage an der Otto-Brenner Straße /Bocholder Straße breitete sich nicht auf weitere Fahrzeuge aus. Zum Zeitpunkt des Brandes waren in der Garage lediglich eine handvoll Autos mit großzügigem Abstand abgestellt.

Bewohner standen an Fenstern und auf den Balkonen

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus Entlüftungsöffnungen der Garage. Der Wind drückte den Rauch in Richtung der Fassaden des Gebäudekomplexes mit rund 150 Wohneinheiten. Etliche Bewohner standen an geöffneten Fenstern und auf Balkonen, ließen sich aber durch gezielte Ansprache dazu bewegen, in ihren Wohnungen zu bleiben und die Fenster zu schließen. Die Feuerwehr machte sich mit drei Trupps, ausgerüstet mit Langzeit-Atemschutzgeräten (Einsatzdauer etwa vier Stunden) und Wärmebildkameras, an die Arbeit. Die Experten drangen in die Garage ein und suchten unter schwierigsten Bedingungen den Brandherd.

27 Personen warten im Ruhrbahn-Bus auf Rückkehr in ihre Wohnungen

Nach etwa 20 Minuten intensiver Suche und Brandbekämpfung wechselte der austretende Rauch die Farbe, aus tiefschwarz wurde grau, dann weiß. Ein sicheres Zeichen für einen Löscherfolg. Nach umfangreicher Belüftung der Tiefgarage und bei klarer Sicht zeigte sich, dass es lediglich eine einzige Verbindung aus der Tiefgarage in eines der Häuser gab. Diese war über ein Schleusensystem regelkonform rauchdicht verschlossen. Gleichzeitig kontrollierten weiter Trupps die Treppenräume, in die Rauch durch offen stehende Fenster gezogen war.
In einem bereitgestellten Bus der Ruhrbahn fanden sich im Laufe des Einsatzes 27 Personen ein, die entweder selbständig ihre Wohnungen verlassen hatten oder zunächst nicht hinein durften. Gegen 17 Uhr rückten die letzten der rund 60 Einsatzkräfte ab, die Freiwillige Feuerwehr besetzte während des Einsatzes die Feuerwache in Essen-Borbeck. Die Brandursache ist unklar, verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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