Massen Corona-Ausbruch in Gütersloh
Schulen und Kitas wieder geschlossen

Massen Corona-Ausbruch bei Tönnies

Schulen und Kitas wieder geschlossen
657 neuen Corona-Infektionen bei Tönnies (Stand 17.6 19:00 Uhr).
Der Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück wird geschlossen.
7000 Mitarbeiter müssen in Quarantäne. Insgesamt liegen
jetzt fast 1.000 Testergebnisse vor.
Beim Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) ist die neue Schlachtung sofort gestoppt worden, allerdings wird man noch 2 Tage weiter arbeiten müssen um den Lagerbestand zu verarbeiten. Der Kreis Gütersloh hatte am Mittwoch die Schließung des Betriebs wegen hunderter neuer Corona-Fälle angeordnet.
Am 16.06.2020 hatte der Kreis Gütersloh mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes und der Malteser auf dem Gelände 1.050 Proben genommen. Mehrere tausend Mitarbeiter werden noch getestet.
Neuer Corona-Hotspot in einem Fleischbetrieb
Landrat Adenauer und NRW-Ministerpräsident Laschet ordneten an, dass alle etwa 6.400 Beschäftigten aus der Produktion von Tönnies in Quarantäne müssen, bis ihre Testergebnisse vorliegen. Zusätzlich müssen die Kontaktpersonen der positiv Getesteten in Quarantäne, so dass insgesamt weit mehr als 7.000 Menschen betroffen sind.

"Shutdown daher nur bei Tönnies"

Neben der Schließung des Schlachtbetriebs wird die Produktion am Standort Rheda-Wiedenbrück heruntergefahren. "Es wird zu einem Shutdown bei Tönnies kommen", sagte Sven Georg Adenauer, der Landrat des Kreis Gütersloh. Er sprach von einer Dauer von sieben bis 14 Tagen. Die Betriebsschließung werde Auswirkungen auf die Fleischversorgung haben: "Rund 20 Prozent der Produkte könnten fehlen".
Tönnies will dies aber durch andere Standorte versuchen
zu kompensieren und entschuldigte sich bei der Bevölkerung.

Als Ursache sieht man die Reisefreiheit, vermutlich hätten die Osteuropäischen Arbeitskräfte sich zu Hause angesteckt und so das Virus in den Betrieb gebracht.

Dies nahm der Gesundheitsminister von NRW Karl Josef Laumann zum Anlass erneut auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter mit Werksverträgen hinzuweisen und eine Änderung zu fordern.
Armin Laschet lobte den Kreis Gütersloh für sein Handeln, weiter äußerte er sich nicht.

Autor:

Thomas Umbehaue aus Essen-Süd

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