Eines der größten Essener Straßenbauprojekte findet erfolgreichen Abschluss
A 40-Anschlussstelle Frillendorf

Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, und Oberbürgermeister Thomas Kufen vor der Nünningbrücke.
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  • Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, und Oberbürgermeister Thomas Kufen vor der Nünningbrücke.
  • Foto: Stadt Essen
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Das größte Essener Straßenbauprojekt der vergangenen Jahre nach dem Berthold-Beitz-Boulevard ist fertiggestellt. Nach einer Bauzeit von rund vier Jahren hat die Maßnahme A40-Anschlussstelle Frillendorf mit der Fertigstellung der Kreuzung Manderscheidtstraße/Nünningstraße ihren Abschluss gefunden. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Verkehr und Sport, gaben gemeinsam mit dem Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, den letzten Teilabschnitt offiziell frei.

Das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 23,5 Millionen Euro, sah beim Baustart insgesamt drei Bauabschnitte vor, zu denen unter anderem auch der Bau der neuen Nünningbrücke zählte. Konnte diese mit Baubeginn im Oktober 2016 bereits im Juli 2019 fertiggestellt werden, folgten die Abschlüsse des zweiten und dritten Bauabschnitts im Februar 2020. Der erste Bauabschnitt im Bereich zwischen der Bahnstecke Essen-Gelsenkirchen und der Langemarckstraße konntebereits mit letzten Markierungsarbeiten und der Inbetriebnahme der letzten Ampelanlage abgeschlossen werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme erfolgte unter Einhaltung des zur Verfügung stehenden Budgets. Aufgrund der Corona-Pandemie sowie den Arbeiten in Zusammenhang mit der Verlegung von Fernwärmeleitung kam es zu einer rund sechs-monatigen Verzögerung im anvisierten Zeitplan.

Neue Anbindung an A40 schafft Verkehrsentlastung

Zur Verbesserung der Verkehrssituation hatten sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Essen auf eine Verlegung der A 40-Anschlussstelle Essen-Frillendorf in den Bereich der Schönscheidtstraße geeinigt. Mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts besteht künftig eine direkte Verbindung von der A 40 in Richtung Norden in die Stadtteile Stoppenberg und Schonnebeck. Die bis dato stark befahrene Ernestinenstraße wird durch die neu gebaute Verbindung wesentlich entlastet, was eine Emissionen-Reduzierung im Stadtteil Frillendorf bedeutet. Die auf einer Länge von 1,2 Kilometer neu entstandenen Radwege bieten zudem eine Anbindung an den geplanten Radschnellweg Ruhr.
"Dank der Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen sind nun deutliche Verkehrsentlastungen für Anliegerinnen und Anlieger im gesamten Bereich um die neue Anschlussstelle geschaffen", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Als Oberbürgermeister gilt allen Beteiligten, die es zu einem erfolgreichen Abschluss geführt haben, mein herzlicher Dank."

Mit 13,21 Millionen Euro vom Land NRW 

"Gute Mobilität ist DER Standortfaktor. Deshalb unterstützt das Land den bedarfsgerechten kommunalen Straßenbau mit so hohen Fördersätzen wie nie zuvor. Ich freue mich, dass die Bauarbeiten für dieses große Projekt abgeschlossen sind, so dass die Menschen in Essen komfortabel und schnell an das übergeordnete Straßennetz angebunden sind und gleichzeitig die Luft in Essen Frillendorf besser wird", sagte Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen.
Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Verkehr und Sport, betonte: "Mit der heutigen Freigabe des letzten Bauabschnitts findet eines der größten Straßenbauprojektunserer Stadt seinen Abschluss. Neben der verkehrlichen Entlastung im gesamten Einzugsbereich leisten wir mit der neuen Streckenführung zudem einen wichtigen Beitrag zur Emissionssenkung im Essener Osten."

Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, und Oberbürgermeister Thomas Kufen vor der Nünningbrücke.
Das Luftbild zeigt die einzelnen Bauabschnitte der Gesamtmaßnahme.
Autor:

Lokalkompass Essen aus Essen-West

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