OB Frank Baranowski hofft auf Rettung türkischer Bergleute

Oberbürgermeister Frank Baranowski.    Foto: Gerd Kaemper
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Mit großer Betroffenheit hat Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski heute von dem Grubenunglück in dem Kohlebergwerk Komur Isletmeleri im türkischen Soma erfahren. Dort sind nach bisherigen Meldungen durch eine Explosion und ein Feuer über 230 Bergleute ums Leben gekommen. Viele werden noch vermisst.

Frank Baranowski: „In einer Stadt, in der noch vor wenigen Jahren zahlreiche Menschen vom Bergbau gelebt haben und über Generationen hinweg Söhne, Väter und Großväter unter Tage gearbeitet haben, wird eine solch tragisches Ereignis besonders aufgenommen. Die Gedanken vieler Gelsenkirchener sind daher bei den Familien der Opfer und vor allem bei den Angehörigen der Vermissten.“

Unglück in der Türkei weckt Erinnerungen

In der langen Bergbaugeschichte der Stadt gab es immer wieder schwere Unfälle mit zahlreichen Opfern. Unvergessen bleibt das Unglück auf der Zeche Dahlbusch im Mai 1955, bei dem vier Tage nach dem Zusammenbruch eines Blindschachts drei Bergleute unter Tage eingeschlossene Bergleute gerettet werden konnten.

„Diese Rettung lässt uns auch heute hoffen, dass noch möglichst viele Bergleute in der Türkei sicher geborgen werden können“, so Frank Baranowski weiter.

Baranowski schreibt an die Stadt Soma

In einem Schreiben an die Stadt Soma bringt der Oberbürgermeister seine Anteilnahme und die Hoffnung auf die Rettung der Verschütteten zum Ausdruck: „Die Menschen in Gelsenkirchen, darunter viele mit türkischer Herkunft, sind angesichts des tragischen Unglücks erschüttert. Wir alle gemeinsam geben die Hoffnung auf die Rettung der Vermissten nicht auf!“

Autor:

Silke Heidenblut aus Gelsenkirchen

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