Kommunikation hautnah erleben: Präsentationstag des Unterkurses im KBG

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Bereits zum dritten Mal wurde im Kirchlichen Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (KBG GmbH) der Präsentationstag „Kommunikation hautnah erleben“ veranstaltet. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler des Unterkurses über mehrere Monate mit dem Themenkomplex Kommunikation intensiv auseinandergesetzt hatten, stellten sie die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Hierzu waren die Pflegedienstleitungen, ihre Praxisanleiter und alle interessierten Personen eingeladen.

Zunächst begann der durch die angehenden Pflegefachkräfte gestaltete Aktionstag mit Vorträgen und Präsentationen im Mehrzweckraum des Bildungszentrums. Hierbei zeigten die in mehrere Gruppen aufgeteilten Kursmitglieder vielerlei unterschiedliche Situationen auf, in denen die Kommunikation, das Gespräch, der Austausch mit anderen Menschen – ob mit Patienten oder Kollegen – eine bedeutende Rolle spielt. In Referaten, Rollenspielen oder selbst produzierten Videoclips bewiesen sie nicht nur rhetorisches Geschick oder schauspielerisches Talent. Vor allen Dingen stellten sie ihr Wissen unter Beweis und machten deutlich, wie sehr ihnen das Thema Kommunikation am Herzen liegt. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Themen „Beratungshilfsmittel in der Pflege“, „Kollegiale Fallberatung in der Pflege“, „Umgang mit Beschwerden von Patienten/Angehörigen“ sowie „Schüleranleitungen nach Lehrbuch am Beispiel Tod und Sterben“.

Im zweiten Projektabschnitt eröffneten die Schülerinnen und Schüler eine inhaltlich in Eigenregie ausgearbeitete Themenausstellung, in welcher viele Fragen aus dem täglichen Pflegealltag aufgegriffen und erörtert wurden. Neben zahlreichen Informationsständen regten Fragestellungen auf interaktiven Mitmachtafeln oder fachbezogene Gewinnspiele die Besucher zur aktiven Teilnahme an. Das Thema „Kommunikation im OP“ wurde gar in einem kleinen Theaterstück aufgearbeitet.

Christel Buchholz-Mielke, Pädagogische Schulleitung des KBG, und die mit diesem Präsentationstag betraute Pflegepädagogin Sabrina Beyer zeigten sich sichtlich beeindruckt von der vielseitigen und fantasievollen Ausgestaltung dieser Projektarbeit.

Autor:

Wolfgang Heinberg aus Gelsenkirchen

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