Frage der Woche
Gelsenkirchen ist ärmste Region Deutschlands: Wo wird Armut sichtbar?

Die Blumen im Vordergrund täuschen über die heruntergekommenen Häuser hinweg. Aufgenommen in Duisburg. Foto: Dabitsch
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  • hochgeladen von Miriam Dabitsch

Es gibt ein paar Ecken im Ruhrgebiet, "da möchte man nicht tot überm Zaun hängen", hat ein Kollege einmal zu mir gesagt. Heruntergekommene Straßenzüge, Müll, Verwahrlosung sind dort deutlich sichtbar. 

In dieser Woche hat die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung eine Studie auf Datengrundlage des Statistischen Bundesamtes veröffentlicht. Die wichtigste Nachricht aus Sicht des "Potts": Gelsenkirchen ist die Stadt mit dem geringsten Einkommen pro Kopf. Im Durchschnitt stehen einem Gelsenkirchener pro Jahr 16.203 Euro zur Verfügung - übrigens dicht gefolgt von der Stadt Duisburg mit 16.881 Euro pro Jahr und Kopf. In Essen ging das Pro-Kopf-Einkommen in den vergangenen knapp 20 Jahren sogar spürbar zurück.
An der Spitze steht der Landkreis Starnberg bei München mit 34.987 Euro pro Person und Jahr. Auch Düsseldorf gehört bundesweit zum Fünftel mit den höchsten durchschnittlichen Haushaltseinkommen.

Fühlt ihr euch im Pott wohl?

Aber wo und wie zeigt sich die Armut im Ruhrgebiet? Was verursacht bei euch das Gefühl, gerade in einer "armen" Gegend unterwegs zu sein? Und: Fühlt ihr euch im Pott trotz der sozialen Gefälle wohl? Wer von euch lebt gerne in Gelsenkirchen und warum? Erzählt doch mal...

Autor:

Miriam Dabitsch aus Velbert

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