Pressesprecher Breßer-Barnebeck nimmt Stellung zu den Vorwürfen

Gegen Peter Breßer-Barnebeck, Pressesprecher der Stadt Gladbeck, werden schwere Vorwürfe erhoben
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  • hochgeladen von Annette Robenek

Gestern abend (19. 3.) ließ Ulrich Wloch, Vorsitzender des SV Zweckel, im Sportausschuss eine Bombe platzen: Unter dem Pseudonym „RolfSchlaegel“ hätte Stadtpressesprecher Peter Breßer-Barnebeck auf einem Internetportal schon seit längerer Zeit „beleidigende Kommentare“ gegen ihn und auch andere Personen abgegeben.

Und zwar in solcher Form, das Wloch die Essener Staatsanwaltschaft eingeschaltet und Anzeige gegen den Urheber dieser Kommentare erhoben hatte. Die Staatsanwaltschaft hätte daraufhin die IP-Adresse ermittelt, die zum Privatrechner von Breßer-Barnebeck geführt hatte. Wloch wies daraufhin, dass damit auch Bürgermeister Ulrich Roland in ein „schlechtes Licht“ gerückt würde. Breßer-Barnebeck hat mittlerweile zugegeben, tatsächlich „RolfSchlaegel“ zu sein.

Im Gespräch mit dem STADTSPIEGEL Gladbeck kündigte er an, noch heute eine Stellungsnahme zu den Vorfällen abzugeben. „Zudem stehe ich mit der Staatsanwaltschaft in Kontakt, um herauszufinden, was genau mir vorgeworfen wird.“ Breßer-Barnebeck betonte ausdrücklich, dass Ulrich Roland nichts davon gewusst habe, dass er privat unter einem Pseudonym Kommentare geschrieben habe.

Zu dem Vorfall hat sich nun auch LINKE-Mitglied Ralf Michalowsky zu Wort gemeldet: „In der Auseinandersetzung zum Ratsbürgerentscheid zur Transitautobahn A52 wurde ich fast wöchentlich von RolfSchlaegel in ein schlechtes Licht gesetzt um in der Öffentlichkeit unglaubwürdig zu wirken“, heißt es in der Pressemitteilung. Michalowsky verlangt von Breßer-Barnebeck nun eine öffentliche Entschuldigung, andernfalls werde er ebenfalls Anzeige gegen ihn erstatten.

UPDATE:

HIER die Stellungnahme von Breßer-Barnebeck
Gerade teilte die CDU Gladbeck mit, dass sie aufgrund der "diffamierenden Äußerungen", die Breßer-Barnebeck unter dem Pseudonym RolfSchlaegel geäußert hatte, ebenfalls die Erstattung einer Strafanzeige erwägt.

Seine Kommentare seien in der Summe nicht mehr als "Ausrutscher" zu entschuldigen. "Die Tatsache, dass er seine Beleidigungen offenbar teilweise während seiner Arbeitszeit und sogar von einem dienstlichen Computer der Stadt Gladbeck geschrieben hat, bedarf einer besonderen dienstrechtlichen Würdigung," heißt es in dem Schreiben, dass Fraktionsvorsitzender Reinhold Fischbach, und Stadtverbandsvorsitzender Christian Enxing an Bürgermeister Ulrich Roland richteten.

Aus diesen Gründen fordert die CDU Gladbeck den Bürgermeister auf, Breßer-Barnebeck sofort vom Amt des Pressesprechers zu suspendieren und disziplinarische Maßnahmen gegen ihn einzuleiten.

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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