Berliner Politik für Beckinghausen und Horstmar - Radtour der SPD mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Thews zeigte Zusammenhänge auf

Die Teilnehmenden um Michael Thews haben bei ihrer Radtour durch Beckinghausen und Horstmar viele Punkte angesteuert.
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Viele politische Entscheidungen im deutschen Bundestag haben Einfluss auf die Kommunen vor Ort. Auf einer Radtour der SPD-Ortsvereine Beckinghausen und Horstmar mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Thews und den SPD-Ratsherren Detlef Seiler und Martin Püschel wurden Beispiele zur Mobilitätswende, zur Wertstoffannahme und Kreislaufwirtschaft, zum Klimaschutz bei öffentlichen Gebäuden sowie durch den Bund geförderter Wohnungsbau angefahren.
Zur gewünschten Mobilitätswende wurde schnell klar, dass ein dichteres Netz an Ladestationen für Elektroautos in Lünen notwendig ist. So befinden sich von den bescheidenen 15 Standorten in Lünen null in Beckinghausen und nur zwei in Horstmar. Michael Thews erläuterte, dass der Bund die Ladesäuleninfrastruktur fördert, dass aber auch die Hersteller von Elektroautos günstige Modelle weiter entwickeln müssen.
Bedeutend ist aber auch der Ausbau von Fahrradwegen und die Erhöhung der Sicherheit von Radfahrenden. Robert Schmidt, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Beckinghausen erklärte, dass mit dem geplanten IGA-Radweg und den zwei Brücken über die Lippe und die Kamener Straße ein wichtiges Projekt besteht. „Vom Lüner Hauptbahnhof aus kann dann kreuzungs- und gefahrenfrei der Datteln-Hamm-Kanal, der Seepark und die Stadt Bergkamen erreicht werden“, so Schmidt. Vom Bundesumweltministerium gibt es eine Förderung in Höhe von 7 Millionen Euro, davon 5,8 Millionen Euro für die Stadt Lünen. „Solche und ähnliche Maßnahmen sind wichtig, damit durch fahrradfreundliche Angebote immer mehr Menschen auf die umweltfreundliche Alternative umsteigen“, ergänzt Michael Thews.
Am Preußenbahnhof in Horstmar ging es deshalb um einen weiteren Aspekt. „Wir brauchen gute Bahnanbindungen, wir müssen mehr auf die Schiene kriegen und bestehende Schienenverbindungen besser nutzen. Dazu muss die Bahn modernisiert und digitalisiert werden“, so Thews.
Daneben ging es bei der Radtour durch die beiden Stadtteile auch um Wertstoffannahme und Kreislaufwirtschaft. Der SPD fehlt weiterhin ein Wertstoffhof im Lüner Südosten. Die GWA Brückenkamp ist lediglich für städtische und gewerbliche Abfälle zuständig und nicht für private Wertstoffannahmen ausgelegt. Allerdings hat die GWA schon vor Jahren Angebote an die Stadt Lünen gemacht, einen öffentlichen Wertstoffhof auf ihrem Gelände zu betreiben, womit weite und somit umweltschädliche Anfahrtswege nach Lippolthausen wegfielen. Dieses Angebot wurde von der Stadt bis heute nicht aufgenommen. Dass die Eröffnung weiterer Wertstoffhöfe mit kurzen Wegen und guter Beratung in seinem Wahlkreis wichtig sind, wurde auch von Michael Thews unterstützt, der abfallpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion ist und als Experte für Kreislaufwirtschaft gilt.
Wichtig ist der gesamten Lüner SPD sowie der SPD-Fraktion der Erhalt ihrer Löschzüge und der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser. Beim Neubau der Gerätehäuser sowie bei anderen öffentlichen Gebäuden soll allerdings auch der Klimaschutz berücksichtigt und auf Photovoltaikanlagen sowie Passivhausbauweise geachtet werden. Im SPD-Wahlprogramm für die Bundestagswahl steht deshalb, dass alle öffentlichen Gebäude, die neu gebaut werden und im Bestand sind, mit Photovoltaik ausgestattet werden sollen, um die Möglichkeiten des öffentlichen Bereichs zu nutzen. „Aus meiner Sicht ist das eine ganz wichtige Forderung, und es könnte u.a. an den Standorten der Feuerwehr, im gesamten Wahlkreis und damit auch in Lünen einiges passieren“, erklärt Thews hierzu.
Ebenfalls wurden aktuelle Wohnbauprojekte in Horstmar angefahren. „Momentan ist die Kapazität an Wohnraum und speziell von bezahlbarem Wohnraum knapp, weshalb Bauprojekte wie an der Preußenstraße und im Quartier Horstmar-Mitte wichtig sind“, so die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Horstmar, Zivile Bikulciute. Neben frei finanzierten entstehen hier auch einige öffentlich geförderte Wohnungen. Erst seit 2013 gibt es im Bund wieder die Wohnraumförderung. Neben sozialen Aspekten wird auch der Umweltgedanke berücksichtigt, da beim Baugebiet Preußenstraße das Wasser aufgefangen und weiter genutzt wird.
Michael Thews nimmt die gewonnen Eindrücke mit und will sich für die besprochenen Belange in Berlin weiter stark machen. „Ich nehme bei solchen Touren auch neue Projekte mit und freue mich, viel für die Menschen in der Region zu erreichen“, erklärte Thews beim Abschlussgespräch im Seepark.

Autor:

Robert Schmidt aus Lünen

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