Falschparker bremsen Müllabfuhr aus

Die Müllabfuhr hat in Lünen immer wieder mit Falschparkern zu kämpfen.
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Der Biomüll steht bis zum Rand, die Tonne ist voll. Dabei war der Müllwagen gerade erst da. Doch weil falsch geparkte Autos die Straße blockierten, wurde der Müll nicht abgeholt.

Anwohnerin Antje Schmiemann stinkt es - im wahrsten Sinne des Wortes - gewaltig, dass sie immer wieder auf ihrem Abfall sitzen bleibt. Die Fahrer der großen Müllwagen trifft dabei keine Schuld, das betont die Lünerin ganz deutlich. Und lobt auch den Service der Wirtschaftsbetriebe Lünen, die mittlerweile schon mehrfach schnell und unkompliziert die Tonnen außerhalb der regulären Abfuhrzeiten leeren ließen. Das Problem aber bleibt: Falschparker. Dabei zeigt es ein Verkehrsschild eigentlich ganz deutlich: Parken ist im Wendehammer der schmalen Allensteiner Straße in Alstedde verboten. Das Problem: Viele Autofahrer halten sich daran nicht. Kommt dann der Müllwagen, bleiben volle Tonnen am Ende der Straße immer mal wieder stehen, weil die Falschparker die Straße blockieren. "Das Problem ist uns bekannt", bestätigt Thomas Möller, Abteilungsleiter Abfallwirtschaft bei den Wirtschaftsbetrieben Lünen. Denn die Müllfahrzeuge, die seit einiger Zeit per Seitenlader die Tonnen leeren, sind natürlich sehr groß. Zusammen mit Falschparkern und kleinen Straßen eine schwierige Kombination. Das ist nicht nur in der Siedlung in Alstedde so. "In Ausnahmefällen steigen die Fahrer aus und stellen die Tonnen passend hin", erklärt Möller. Das sei aber natürlich nicht immer möglich, denn dann könne der Zeitplan nicht eingehalten werden.

Nachleerungen auf Dauer teuer

Nachleerungen am folgenden Tag sind nicht nur ein logistischer Aufwand, sondern auf Dauer auch ziemlich teuer. Möller: "Beispielsweise müssen unsere Fahrer dann von Niederaden durch die ganze Stadt fahren, um in Alstedde noch drei Tonnen zu leeren." Eine weitere Gefahr: Können die großen Fahrzeuge der Wirtschaftsbetriebe nicht wenden, müssen sie rückwärts aus der Straße fahren. Thomas Möller kündigte nun Gespräche mit der Stadt Lünen an, um möglicherweise mit neuen Markierungen oder stärkeren Kontrollen langfristig eine Lösung zu finden. Antje Schmiemann hat noch eine bessere Idee: "Wenn alle sich an die Regeln halten, gibt es keine Probleme." Und keine stinkenden Mülltonnen.

Mehr zum Thema:
>Lüner Müll soll teuerer werden
>Kampf dem Müll: So soll es sauber werden

Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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