Großeinsatz wegen Kellerbrand an der Heiligenhauser Straße in Velbert
30 Einsatzkräfte unter Atemschutz waren tätig

Mehrere Trupps der Velberter Feuerwehr gingen unter Atemschutz mit zwei C-Rohren sowohl über den Hauseingang an der Heiligenhauser Straße wie auch über einen rückwärtigen Lagereingang gegen das Feuer in dem völlig verrauchten Keller vor.
3Bilder
  • Mehrere Trupps der Velberter Feuerwehr gingen unter Atemschutz mit zwei C-Rohren sowohl über den Hauseingang an der Heiligenhauser Straße wie auch über einen rückwärtigen Lagereingang gegen das Feuer in dem völlig verrauchten Keller vor.
  • Foto: Feuerwehr Velbert
  • hochgeladen von Maren Menke

Ein Kellerbrand sorgte am gestrigen Sonntagabend für einen umfangreichen Einsatz der Velberter Feuerwehr in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Heiligenhauser Straße/ Ecke Ernst-Moritz-Arndt-Straße.

Bewohner des Gebäudes waren durch eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum auf das Feuer aufmerksam geworden. Die um 19.16 Uhr alarmierte Feuerwehr rückte zunächst mit hauptamtlicher Wache und zwei freiwilligen Löschzügen aus Velbert-Mitte aus, aufgrund des Umfangs der Einsatzstelle wurden kurze Zeit später zwei weitere freiwillige Löschzüge aus Neviges nachalarmiert. Des weiteren war der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, drei Notärzten, dem Leitenden Notarzt sowie dem Organisationsleiter Rettungsdienst vor Ort, dies vor dem Hintergrund, dass in dem Gebäude rund 50 Bewohner gemeldet sind.

Verdacht einer Rauchgasvergiftung

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Haus schon zum großen Teil verlassen, die übrigen wurden von der Feuerwehr ins Freie geführt. Eine sechsköpfige Familie wurde wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung notärztlich untersucht und nach negativem Befund zunächst vom Rettungsdienst betreut. Zehn weitere Bewohner, die nicht anderweitig unterkamen, wurden später zunächst in einem Mannschaftstransportfahrzeug untergebracht. Währenddessen gingen mehrere Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren sowohl über den Hauseingang wie auch über den rückwärtigen Lagereingang eines im Haus ansässigen Lebensmittelmarktes gegen das Feuer in dem völlig verrauchten Keller vor.

Flammen waren schnell unter Kontrolle

Wie sich herausstellte, brannte es in mehreren Verschlägen. Die Flammen waren zwar schnell unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch einige Zeit an, da mehrere Kubikmeter Hausrat beziehungsweise Unrat ins Freie befördert und zum Teil abgelöscht werden mussten. Insgesamt waren allein dreißig Einsatzkräfte unter Atemschutz tätig. Des weiteren wurde das Gebäude mit mehreren Drucklüftern belüftet.

Strom wurde abgestellt

Da bei dem Feuer auch die Elektroinstallation Schaden genommen hatte, schalteten die Stadtwerke einen Teil des Gebäudes stromlos. Dieser Abschnitt war auch aufgrund der Beaufschlagung durch Brandrauch zunächst nicht bewohnbar. Während ein Teil der in diesem Bereich lebenden Bewohner bei Verwandten und Freunden unterkam, kümmerte sich das Ordnungsamt um die Unterbringung der übrigen Personen. Der größere Teil der Bewohner konnte jedoch nach Abschluss der Löscharbeiten und Kontrolle der Wohnungen durch die Feuerwehr ins Haus zurückkehren.

Keine Verletzten

Einsatzende für die Feuerwehr war schließlich um kurz vor Mitternacht. Ein Teil der Einsatzkräfte war bereits zuvor zu weiteren sturmbedingten Einsätzen abgezogen worden. Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden, die Höhe des Sachschadens steht bisher noch nicht fest. Auch die Ursache des Feuers ist bislang nicht bekannt, die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen und die Einsatzstelle nach Abschluss der Löscharbeiten beschlagnahmt. Außerdem hatte die Polizei die Heiligenhauser Straße zwischen Jahnstraße und Wordenbecker Weg in Fahrtrichtung Heiligenhaus sowie die Ernst-Moritz-Arndt-Straße zwischen Heiligenhauser Straße und Papenfeld für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt und den Verkehr umgeleitet. Eine Aufgabe, die die Polizei quasi "von zu Hause" erledigen konnte, da sich die Polizeistation Velbert an der Heiligenhauser Straße keine 200 Meter von der Einsatzstelle entfernt und innerhalb des für den Einsatz gesperrten Bereichs befindet.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

9 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen