Renovierung und neue Projekte
Werkstadt Witten erstrahlt in neuem Glanz

Frisch renoviert warten die Räume der Werkstadt darauf, endlich wieder Gäste empfangen zu können.
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So konnte die Zeit der Schließung aufgrund der Corona-Pandemie sinnvoll genutzt werden: Der Kulturgarten in der Werkstadt Witten erstrahlt nun im neuen Glanz. Sehnsüchtig warten die Mitarbeitet darauf, das (fast fertige) Ergebnis der Umbauarbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Modern, hell und weitläufig zeigt sich der Kulturgarten. Neue Möbel laden zum Verweilen ein, Lichterketten lassen die große Halle mit Industriecharme gemütlicher wirken und runden den Gesamteindruck ab. Die Bühne konnte selbstverständlich noch nicht eingeweiht werden.

"Es passiert hier eigentlich ziemlich viel dafür, dass wir zu haben."

Heinke Liere, Pressesprecherin der Werkstadt, hofft, ab September wieder öffnen zu können. Aber bereits im Sommer sollen nach Möglichkeit Open-Air-Veranstaltungen stattfinden, zum Beispiel das Fahrrad-Kino oder das Format "Blind Date". Neben dem Kulturgarten werden auch weitere Räumlichkeiten der Werkstadt renoviert: Der grüngestrichene Nebenraum soll künftig als Seminarraum dienen oder auch Jugendtheater-Gruppen Platz bieten.
"Es passiert hier eigentlich ziemlich viel dafür, dass wir zu haben", erläutert Liere weiter. Denn neue Projekte - in Kooperation mit dem Kulturforum und dem Unikat etwa - sind in Planung. Und auch die Jugendarbeit im Café Treff kann - mit Einschränkungen - weitergeführt werden.
Dank Überbrückungshilfen und weiteren Geldern vom Bund können sowohl die Renovierungsarbeiten als auch die Mitarbeiter bezahlt werden. Der bürokratische Aufwand, die Finanzierung zu beantragen, ist immens. Dennoch schätzt Liere die Situation der Werkstadt als sozio-kulturellem Zentrum positiver ein als etwa von einzelnen, selbstständigen Kulturschaffenden. Seit Oktober sind die Werkstadt-Mitarbeiter wieder in Vollzeit beschäftigt. Von dem Ziel, rund 60 Prozent der Einnahmen zu erwirtschaften, ist man allerdings noch weit entfernt.

Autor:

Nicole Martin aus Witten

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