4. Corona-Welle ohne Lockdown-Maßnahmen gebrochen: Dortmund erwartet Inzidenzwert wieder unter 100
Die Tage des Impf-Zentrums sind gezählt

Auch wenn am Monatsende das Impfzentrum in Dortmund geschlossen wird, will die Stadt den Impfbus weiter fahren lassen: dorthin, wo die Inzidenzen höher sind.
  • Auch wenn am Monatsende das Impfzentrum in Dortmund geschlossen wird, will die Stadt den Impfbus weiter fahren lassen: dorthin, wo die Inzidenzen höher sind.
  • Foto: Anja Kador/ Dormund Agentur
  • hochgeladen von Antje Geiß

Die 4. Corona-Welle hat sich ohne Lockdown-Maßnahmen gebrochen. Dr. Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes geht davon aus, dass die Inzidenz stadtweit diese Woche wieder unter 100 sinkt. Doch das ist nicht überall so.    

136,5, 107,1, 102,1 nennt Dezernentin Birgit Zoerner die Inzidenzwerte der vergangenen Wochen. "Der Wert geht weiter nach unten, auch die Zahl der Infektionen der Reiserückkehrer", ist sie  optimistisch.  Da immer mehr Menschen schon durch Immunisierung vor schweren Covid-19-Erkrankungen geschützt sind, werden in NRW zum 30. September alle Impfzentren geschlossen. Doch es werde auch von den Gesundheitsämtern auch weiteres Impfen organisiert, "dort, wo die Menschen nicht so leicht erreicht werden", erklärt sie.

Arztpraxen impfen im Oktober weiter 

Die meisten Impfungen werden zukünftig jedoch von den  niedergelassenen Ärzten in den Praxen durchgeführt. Der Stadt werden von der KVWL ab Oktober wohl 6 Ärzte pro Tag zur Verfügung gestellt. Bis zum 30. September kann sich jeder von 14 bis 19 Uhr ohne Termin noch im Impfzentrum am Phoenix-Platz impfen lassen. Wer keinen Hausarzt hat, kann sich dort auch aus einer Liste Praxen für 2. Impfung  nennen lassen. 

Entwicklung ist stabil

"Die aktuelle Entwicklung ist relativ stabil", geht Dr. Renken davon aus, dass in Dortmunder der Inzidenzwert diese Woche wieder unter 100 sinkt. "Die Zahlen haben auch die Krankenhäuser erreicht und stagnieren. Den Höhepunkt der Infektionswelle müssen wir jetzt auf den Intensivstationen beobachten", berichtet er von der aktuellen Lage in den Kliniken. Der Anteil an schwer an Covid-19 Erkranken auf den Intensivstationen liege bei 95 Prozent, unterstreicht er den Schutz durch die Immunisierung. 

Rückgang in den Stadtbezirken

Rund 30 % der Menschen, die mit Symptomen in Arzt-Praxen kamen, sind positiv, nennt er weitere Zahlen. Sehr positiv sieht der Mediziner auf Ebene der Stadtbezirke überall einen deutlichen Rückgang der Inzidenzen. Mit weitem Vorsprung liege noch die Nordstadt mit knapp 280, mehrere andere Stadtbezirke haben Inzidenzwerte unter 100. Die vierte Corona-Welle gehe zu Ende und sie habe sich von alleine, ohne Lockdown-Maßnahmen gebrochen.

Infektionsgeschehen eingedämmt

"Selbst dort, wo wir den Hochinzidenzbereich haben, hat sich das Infektionsgeschehen eingedämmt", erklär der Leiter des Gesundheitsamtes. Er geht verallgemeinert von Immunitätsraten von 80 bis 85 % Durchimpfung in den Stadtbezirken aus, bei denen der Inzidenzwert bei 100 liegt, in den Bezirken wo die Inzidenz hoch ist, liege die Durchimpfungsrate eher um die 50 %. Dort will die Stadt auch im Oktober weiter Impf-Angebote machen.

Starker Rückgang in Grundschulen

"Auch in den Grundschulen haben wir einen sehr starken Rückgang", weiß Dr. Frank Renken von den Ergebnissen der Tests.  die Landesregierung plane in weiterführenden Schulen ab dem 20. September , wo nur Schnelltests angeboten werden, die Frequenz von 2 Tests auf 3 pro Woche zu erhöhen. Eine grundsätzliche Umstellung auf PCR-Tests werde nicht möglich sein.
Ein Grund: Die Zahl der verfügbaren Abstrich-Sets, denn es gebe nicht ausreichend Abstrich-Material, um in allem Gemeinschaftseinrichtungen diese Tests durchzuführen.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

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