Handball-Gipfel im Duisburger Südwesten sorgt für Spannung und volle Tribüne
HSG gegen Geistenbeck „heiß wie Frittenfett“

Eingespielte und leidenschaftliche Abwehrarbeit mit (v.l.) Philipp Dickel (19), Philipp Kox (6), Fabian Fenzel (15) und Mirko Szymanowicz (33).
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  • Eingespielte und leidenschaftliche Abwehrarbeit mit (v.l.) Philipp Dickel (19), Philipp Kox (6), Fabian Fenzel (15) und Mirko Szymanowicz (33).
  • Foto: Sascha Gerlach
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Alle Kraft voraus! Am Samstag, 11. Januar, 19.30 Uhr, wird die Handball-Arena Rumeln-Kaldenhausen zum Hexenkessel. Dann empfangen die Werfer-Asse der HSG Vennikel-Rumeln-Kaldenhausen im Spitzenspiel der Verbandsliga Tabellenführer TV Geistenbeck.

Die Ausgangslage: Am vorletzten Spieltag der Hinrunde muss das Team von Trainer Helmut Menzel, augenblicklich Tabellenzweiter, unbedingt gewinnen, um die Chance auf den ganz großen Traum, der Aufstieg in die Oberliga, realistisch zu wahren.
TV Geistenbeck kommt mit 22:0 Punkten in die AEG-Sporthalle, die HSG hat 18:4 Zähler. Bei einer Heimpleite würde der Ligaprimus enteilen, die HSG Ve-Ru-Ka möglicherweise hinter TV Aldekerk auf Rang drei zurückfallen. Und dann wäre noch das dann folgende, schwere Auswärtsspiel beim offensiv starken Tabellenvierten TSV Kaldenkirchen.
Auch wollen rund 100 lautstarke Fans aus Mönchengladbach, Geistenbeck ist dort ein Stadtteil, ihre Auswärtspartie zu einem Heimspiel umfunktionieren – es sei, zahlreiche HSG-Fans halten „mit Pauken und Trompeten“ dagegen! Manager Sascha Gerlach gibt die Richtung vor: „Wir wünschen uns, dass das Dorf zusammensteht und unsere Jungs beim Kampf um den Oberliga-Aufstieg unterstützt und mit allem was Lärm macht zum Sieg treibt.“
Einfach wird es nicht werden, denn die HSG muss zwei Leistungsträger ersetzen: Fabian Schwartz fällt durch eine Ellenbogen-Operation noch bis Saisonende aus, Kreisläufer Pascal Wolfhagen kuriert einen Riss der Kniescheibe nicht vor Februar aus. Wie ernst die HSG das Spiel nimmt, verdeutlicht das Vorbereitungsprogramm. Direkt nach Neujahr ist Training, ein Turnier in Lintfort sorgt für Spielpraxis.
Worauf sich die Zuschauer freuen beziehungsweise verlassen können: Läuft es in der Offensive der Werfer um Kapitän Philipp Kox, ist die HSG immer für 30, 35 Tore gut. Großen Anteil daran hat Rückraumschütze Mirko Szymanowicz, der nach dem Abstieg des Regionalligisten VfB Homberg (und seinem Ausstieg) nicht zufällig zur Handballspielgemeinschaft kam. „Mein Opa war Gründungsmitglied der HSG, auch meine Eltern und mein Onkel trugen das Trikot der HSG. Auch freue ich mich immer wieder neu, mit meinen Weggefährten Tobias Dickel, Sebastian Brysch, Philipp Kox und Domenic Gatza in einer Mannschaft zu spielen.“
Prächtige Unterstützung bekommt das Team zudem von dem französischen Internationalen und Bundesligaspieler Anthony Pistolesi. Insgesamt ist das Team auf Gegner Geistenbeck „heiß wie Frittenfett“, eine restlos gefüllte Halle wird für volle Hitze sorgen. Tipp: Vor dem Spiel steht das „AEG-Warming Up“ mit Bier und Würstchen bei den Handball-Fans hoch im Kurs. Beste Samstagabend-Unterhaltung also.

Text: Ferdi Seidelt

Eingespielte und leidenschaftliche Abwehrarbeit mit (v.l.) Philipp Dickel (19), Philipp Kox (6), Fabian Fenzel (15) und Mirko Szymanowicz (33).
Die Torhüter Niclas Staat (Bild) und Sebastian Brysch sind immer für gekonnte Keeper-Paraden gut.
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