Dritter Runder Tisch zu den Contilia-Plänen mit neuen Ideen und weiterhin vielen offenen Fragen
Was geschieht mit den Krankenhausgrundstücken in Altenessen und Stoppenberg?

Oberbürgermeister Thomas Kufen beim dritten Runden Tisch zu den Contilia-Plänen.
  • Oberbürgermeister Thomas Kufen beim dritten Runden Tisch zu den Contilia-Plänen.
  • Foto: Moritz Leick / Stadt Essen
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Nach der Ankündigung der Contilia, zwei Krankenhausstandorte in Altenessen und Stoppenberg schließen zu wollen sowie das Philippusstift in Borbeck auszubauen und zu modernisieren, sind noch viele Detailfragen zu klären. Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Verantwortlichen aus Politik, Medizin, Stadtgesellschaft und die Geschäftsführung der Contilia zu einem Runden Tisch eingeladen. Drei Runden hat der bereits hinter sich.

Zuletzt trafen sich die Akteure im Stadtteil Stoppenberg, um die aktuellen Pläne des Trägers zu diskutieren. Dabei ging es vor allem auch um die Grundstücke. Aus dem Stadtteil wurde die dringende Bitte an die Contilia gerichtet, vor allem in Bezug auf die Nachnutzung der Flächen, die Geschwindigkeit aus den nun zu treffenden Entscheidungen zu nehmen. Die Grundstücke stünden in einer langen Tradition als Krankenhausstandorte, diese Verantwortung müsse man wahrnehmen.

Kann Marienhosptial Betrieb übernehmen?

Darüber hinaus wurde aus der Runde heraus die Idee geäußert, ob am Standort Altenessen das Marienhospital nicht übergangsweise den Betrieb beider von Schließung betroffener Häuser übernehmen könne. Sprich den des Marienhospitals und den des St. Vincenz Krankenhauses. Zumindest solange, bis das Philippusstift fertig sei.
Auch die Notfallversorgung bereitet weiterhin Bauchschmerzen. Im Stadtteil Stoppenberg ist von den Contilia-Plänen neben der stationären Versorgung am St. Vincenz auch die Notfallversorgung (ein Notfalleinsatzfahrzeug plus Besatzung) betroffen. Dieser vertraglichen Vereinbarung komme die Contilia auch weiterhin nach, versuchte die Geschäftsführung der Contilia den Teilnehmern einen Teil der Sorgen zu nehmen.

Weiter am Ball bleiben

Oberbürgermeister Thomas Kufen will weiter am Ball bleiben: "Diese und weitere Fragen gilt es nun zu diskutieren." Zudem gebe es positive Signale weiterer Akteure aus der Gesundheitswirtschaft in Essen, die sich im Essener Norden engagieren wollen. Auch diese Gespräche würden nun geführt.

Autor:

Lokalkompass Borbeck aus Essen-Borbeck

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