Attentat von Berlin als Warnung
Stromausfall - was soll ich tun?

Christian Nitz von den Langenfelder Maltesern mit der Broschüre und der Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. | Foto: Malteser Hilfsdienst/Stadtgeschäftsstelle Langenfeld (Rhld.)
  • Christian Nitz von den Langenfelder Maltesern mit der Broschüre und der Checkliste des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
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Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, hat eine Bande von Schwerverbrechern am Samstag, 3. Januar 2026, Teile der Stromversorgung in Berlin lahmgelegt. Im Südwesten der Hauptstadt waren zeitweise bis zu 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe längere Zeit ohne Strom. Dieses Ereignis macht deutlich, wie wichtig es ist, sich auf mögliche Stromausfälle und andere Notlagen vorzubereiten. Stellvertretend für andere Hilfsorganisationen und Initiativen, die sich mit dem Thema beschäftigen, hier einige Ratschläge vom Malteser Hilfsdienst in Langenfeld/Rheinland:

Ein Stromausfall betrifft nicht nur Licht und Wärme, sondern kann auch, wie Berlin aktuell zeigt, die Kommunikation, die Wasserversorgung und die Funktionsfähigkeit medizinischer Geräte beeinträchtigen. „Ein Stromausfall kann uns alle treffen – nicht nur in Großstädten. Wer vorbereitet ist, schützt sich und seine Familie vor unnötigen Risiken. Schon kleine Maßnahmen wie ein Vorrat an Wasser, Kerzen und Batterien machen einen großen Unterschied“, erklärt Christian Nitz, Experte für Bevölkerungsschutz beim Malteser Hilfsdienst in Langenfeld.

Grundausstattung bereit halten

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, eine Grundausstattung für den Notfall bereitzuhalten. Dazu gehören Taschenlampen, Batterien, Kerzen, Powerbanks und ein batteriebetriebenes Radio. Ebenso wichtig ist ein Vorrat an Wasser und haltbaren Lebensmitteln für mindestens zehn Tage. Wer auf elektrische medizinische Geräte angewiesen ist, sollte einen Notfallplan bereithalten. Auch die regelmäßige Aufladung von Mobilgeräten und die Bereitstellung von Ersatzakkus sind sinnvoll.

Hinweise zur Notfallvorsorge

• Trinkwasser und Lebensmittel: Bevorraten Sie Wasser (mindestens 2 Liter pro Person und Tag) sowie haltbare Lebensmittel für etwa 10 Tage

• Medikamente und Hygieneartikel: Halten Sie notwendige Medikamente, Verbandsmaterial und Hygieneartikel bereit

• Energie und Licht: Sorgen Sie für alternative Lichtquellen wie Kerzen oder Taschenlampen sowie Ersatzbatterien

• Kommunikation: Ein batteriebetriebenes Radio und geladene Powerbanks helfen, informiert zu bleiben

• Dokumente und Bargeld: Bewahren Sie wichtige Dokumente und etwas Bargeld griffbereit auf.

• Nachbarschaftshilfe: Sprechen Sie mit Nachbarn und Angehörigen über gegenseitige Unterstützung im Notfall.

Immer nützlich: Erste-Hilfe-Kow-How

Zur persönlichen Vorsorge gehört auch, regelmäßig einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Im Ernstfall – sei es bei einem Unfall im Haushalt, auf der Straße oder während einer Krise – können grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse Leben retten. Die Malteser und andere Hilfsorganisationen bieten entsprechende Kurse an, die für alle Bürgerinnen und Bürger geeignet sind. Weiterführende Informationen zur Vorsorge und Selbsthilfe finden die Bürger auf der Website des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter www.bbk.bund.de in der Broschüre „Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe“, die sie dort herunterladen können.

Redakteur:

Martin Poche (Redakteur) aus Düsseldorf

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