UPDATE! B 224 in Gladbeck: Lkw rammt Feuerwehr-Rettungswagen

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Gladbeck. Zu einem schweren Unfall kam es am Freitag, 3. August, kurz nach 16 Uhr auf der Bundesstraße 224 (B 224) auf Gladbecker Stadtgebiet.

Nach bisher vorliegenden Informationen hatte ein Rettungstransportfahrzeug der Feuerwehr Bottrop aus Richtung Bottrop kommend die Autobahn A 2 über die Ausfahrt Essen/Gladbeck verlassen und wollte offensichtlich die Fahrt über die B 224 in Richtung Bottrop fortsetzen. Im Einmündungsbereich Autobahnausfahrt/B 224 wurde das Rettungsdienstfahrzeug dann seitlich von einem in Richtung Essen fahrenden Lkw-Zug gerammt. Der Aufprall war so heftig, dass das Rettungstransportfahrzeug umkippte und auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand kam. Dem Lkw nachfolgende Pkw wurden ebenfalls in das Unfallgeschehen verwickelt und beschädigt.

Aktuell ist noch nicht bekannt, ob bei dem Unfall Personen verletzt wurden. Auch die Unfallursache ist nicht bekannt. Die Feuerwehr Gladbeck ist mit einem personellen Großaufgebot vor Ort und die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Dementsprechend gibt es in dem Unfallbereich erhebliche Verkehrsbehinderungen, zumal auch die Aufräumarbeiten noch andauern.

UPDATE:

Nach Angaben der Polizei war der Feuerwehr-Rettungswagen im Rahmen einer Einsatzes (überörtliche Hilfe) mit Sondersignal (Martinshorn und Blaulicht) unterwegs. Der 36-jährige Fahrer des RTW und dessen 40 Jahre alter Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt, konnten nach einer kurzen Behandlung das Krankenhaus aber wieder verlassen. Gleiches gilt für den 54-jährigen Fahrer der Sattelzugmaschine.

Durch den Unfall wurden drei weitere im Kreuzungsbereich wartende Pkw in Mitleidenschaft gezogen. Deren Fahrer und Insassen überstanden den Crash aber unverletzt.

Die Sperrung der B 224 zog sich bis 22 Uhr hin, denn eine Spezialfirma war erforderlich, um den schwer beschädigten Lkw zu bergen. Dabei treten auch Betriebsstoffe des Fahrzeuges (Dieselkraftstoff) aus, die von den Feuerwehrkräften vor Ort beseitigt werden mussten.

Die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten zogen sich außerdem in die Länge, weil der Lkw bei dem Unfall einen Ampelmast total demoliert hatte. Dadurch fiel die gesamte Ampelanlage aus und es dauerte längere Zeit, bis eine Notanlage in Betrieb genommen werden konnte.

Somit summiert sich der Gesamtschaden nach Angaben der Polizei auf stolze 250.000 Euro.

Betreffs der Unfallursache macht die Polizei nach wie vor keine Angaben, die Ermittlungen dauern also noch an.

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