Bewundernswert vs. bedauernswert
Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen

Zwei der sechs verpflanzten Bäume auf dem Schulgelände an der Marxstraße - für vollständige Ansicht anklicken!
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  • Zwei der sechs verpflanzten Bäume auf dem Schulgelände an der Marxstraße - für vollständige Ansicht anklicken!
  • Foto: von mir
  • hochgeladen von Torsten Richter-Arnoldi

Heute habe ich einmal ein paar Bäume ins Visier genommen - zwei, die hier in Welper vom Schulhof der Horstschule ein "Bäumchen wechsel dich" zum anderen Bau der Gesamtschule hinter sich haben sowie einen, der nur ein paar Minuten weiter im Gemeindewald steht, unterhalb des Freibades.
Da man bekanntermaßen alte Bäume nicht verpflanzen kann, sind es sechs vergleichsweise junge Exemplare (um die 40 Jahre), die tatsächlich ihren Standort gewechselt haben - so war es im Stadtspiegel zu lesen. Die etwa 100-jährigen, aber ebenfalls noch gesunden Bäume dagegen mussten ihr Leben lassen. Einige Fotos von ihnen habe ich in meinem vorigen Beitrag gezeigt.
Ob die verpflanzten Bäume wirklich an ihren neuen Standorten angehen und dort in Würde alt werden können, ist dabei noch nicht sicher. Auf den ersten Blick wirken sie eher recht kümmerlich, aber immerhin hat man zumindest einen Versuch gemacht.

So vital wie diese Buche möchte ich auch selber sein, falls ich je ihr Alter erreichen sollte.
  • So vital wie diese Buche möchte ich auch selber sein, falls ich je ihr Alter erreichen sollte.
  • Foto: von mir
  • hochgeladen von Torsten Richter-Arnoldi

Beeindruckend vital dagegen wirkt die alte Buche auf dem zweiten Foto, und das, obwohl sie offenbar nicht an einem dauerhaft idealen Standort aufgewachsen ist. Es scheint, der Boden hat im Laufe der Jahre nachgegeben oder ist weggeschwemmt worden, so dass sie sich immer wieder neu in die Senkrechte orientieren musste. Entsprechend ausgeprägt und umfangreich ist ihr freiliegendes Wurzelwerk.

Und dabei lebt sie sogar noch auf großem Fuße!

Dieser Buche (und ihresgleichen überall) wünsche ich, dass niemand jemals ihre Vitalität und Standfestigkeit als weniger wichtig erachtet als irgendwelche menschlichen Belange. Denn diese ändern sich letztlich viel schneller als ein Baum wachsen kann.

Autor:

Torsten Richter-Arnoldi aus Hattingen

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