Lüner feierten ihre bunte Stadt

Eisbär Isbjörn machte in Lünen für seine Heimat Werbung.
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Afrikanische Trommler, polnische Tänze, türkische Leckerbissen und sogar ein arktischer Eisbär: So bunt ist Lünen. Fröhlich wurde am Samstag das Multikulturelle Stadtfest auf dem Marktplatz gefeiert.

Da war schwer was los in der City: Die Sonne brannte heiß vom Himmel, Djummo Djummo heizte am Boden mit westafrikanischen Trommelrhythmen weiter ein. Mächtig ins Schwitzen kam da nicht nur Eisbär Isbjörn, der für Greenpeace die weite Reise aus der Arktis auf sich genommen hatte. "Isbjörns Heimat ist in Gefahr", so die Aktivisten, die mit dem Eisbären deshalb durch ganz Deutschland touren. Über fünfzehn weitere Gruppen hatten ein buntes Programm für die Bühne vorbereitet. Zum Jubiläum der bunten Feier, das Multikulturelle Stadtfest feierte seinen 30. Geburtstag, war auch Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, nach Lünen gekommen. "Dieses Fest zeigt, dass Multikulti lebt", freute Schneider sich über die verschiedenen Kulturen. Das bringe Vielfalt, nicht nur im Kochtopf, so der Minister weiter und hatte gleich noch einen Kochtipp für alle Grillfans parat: "Nehmen Sie Nackenkoteletts, die sind saftiger." Leckereien vom Grill hatten vor allem auch die türkischen Gemeinden vorbereitet. Würzige Spieße, frisches Fladenbrot und Hackbällchen nach türkischer Art gab es da zu entdecken. Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick mahnte in seiner Rede: "In Lünen ist kein Platz für Fremdenfeindlichkeit." Wie wichtig Integration ist, zeigte die Feuerwehr Lünen, die zum ersten Mal beim Multikulti-Fest dabei war. "Rund 20 Prozent der Menschen, die in Lünen leben, haben einen Migrationshintergrund", erklärte Hermann Dissel. "Klar, dass diese Menschen auch zur Zukunft der Feuerwehr gehören." Denn von den 270 Aktiven in der Lüner Wehr haben gerade mal zwei Feuerwehrleute türkische Wurzeln. Einer von ihnen ist Unterbrandmeister Ömer Celik, der sich schon seit vielen Jahren freiwillig im Löschzug Beckinghausen engagiert. "Anderen Menschen zu helfen, das ist keine Frage der Herkunft", ist er überzeugt.

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Daniel Magalski aus Lünen

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