Uwe & Uwe im Pantanal

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Date mit Krokodil? Kein Problem für Uwe Abramowski! Der Lüner war letztes Jahr im Pantanal in Brasilien und kam dort zahlreichen Kaimanen sehr nah. Diese Begegnungen begeisterten ihn so sehr, dass er nun wieder dorthin reiste. Diesmal nicht alleine, sondern gemeinsam mit Uwe Norra, seinens Zeichens begeisterter Vogelkundler.

„Zu zweit ist eine solche Reise natürlich noch schöner“, sagt Uwe Abramowski. „Außerdem habe ich diesmal viel mehr Vögel wahrgenommen.“ Dank Uwe Norra, der seinen Blickwinkel ebenfalls erweitern konnte. Die beiden Uwes haben sich also prima ergänzt. Natürlich lag das Augenmerk von Abramowski wieder auf den Kaimanen. Auch wenn sie diesmal etwas scheu waren, jedenfalls tagsüber. Der Grund: die heißen Temperaturen. 40 Grad sind auch Kaimanen eindeutig zu viel. Da bleiben sie lieber im kühlenden Wasser. „Die schönste Zeit war morgens kurz nach 5 Uhr“, sind sich Uwe und Uwe einig. „Da sind die Tiere an der Wasserstelle aktiv und balzen. Ab neun, zehn Uhr wird es dann wieder sehr heiß und grell.“

Tausende von Fotos

18.000 Fotos hat Uwe Norra gemacht, von denen ca. 8.700 am Ende übrig blieben. Das Lieblingsmotiv des Selmers war natürlich ein Vogel, genauer gesagt der Grünfischer. „Ich habe 140 Vogelarten beobachtet, die meisten davon das erste Mal. Es war wie ein zweiwöchiger Goldrausch“, fasst er seine Empfindungen zusammen. Uwe Abramowski drückte „nur“ rund 3.000 Mal auf den Auslöser. Neben den Kaimanen hatten es ihm besonders die Jaguare angetan. Diese Großkatzen waren ein weiterer Grund, warum er unbedingt wieder ins Pantanal reisen wollte. Denn um sie zu sehen, muss man bis ans Ende der Transpantaneira fahren. Und dort in ein Boot umsteigen. Was Abramowski letztes Jahr nicht geschafft hat, wurde diesmal nachgeholt. Mit Erfolg. Insgesamt drei Jaguare konnten er und Uwe Norra in Flussnähe beobachten. Damit war die Katzen-Mission erfolgreich abgeschlossen!

Vogelspinne in WM-Stadt

Ihre täglichen Erkundungstouren starteten die beiden Uwes von ihrer Lodge in Pouso Alegre aus. Dabei gab es immer etwas neues zu sehen. Ameisenbären, Tapire, Füchse und und und. Nur mit den Vogelspinnen war das so eine Sache. „Wir wollten unbedingt eine entdecken und haben fast jeden Stein umgedreht, Fehlanzeige“, sagt Uwe Abramowski. Bis sie nach Cuiabá kamen, eine Stadt, die WM-Spielort war und über 550.000 Einwohner hat. „Und was läuft uns da auf einer Hauptstraße über den Weg? Eine Vogelspinne!“, berichten Abramowski und Norra schmunzelnd.

Pläne für ihre nächste Pantanal-Reise haben die beiden 58-Jährigen auch schon im Kopf. „Je schneller, desto besser“, sind sie sich einig. Wahrscheinlicher Termin wird der Oktober im nächsten Jahr sein, ungefähr dieselbe Zeit wie diesmal. „Vielleicht fahren noch andere Interessenten mit“, so Uwe Norra.

Wer mehr Fotos sehen möchte: Uwe Abramowski stellt seine Bilder im Polizeipräsidium Dortmund aus.

Mehr zum Thema:
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Autor:

Claudia Prawitt aus Lünen

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