Politik trifft sich für Forensik-Beirat

Uwe Dönisch-Seidel will über die Gründung eines Forensik-Beirates informieren. | Foto: Magalski
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In die Planungen zu einer Forensik in Lünen kommt Bewegung. Im Rathaus gibt es ein Informationstreffen zum Thema Beirat für die Politik. Die Befürworter der Plattform "Mut zur Verantwortung" laden im Februar ein.

Uwe Dönisch-Seidel, der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug soll am Montag nach Lünen kommen. Im Rathaus werden Politik und Verwaltung über die Vorbereitungen zur Gründung eines Beirates für die geplante Forensik in Lünen informiert werden. "Es ist keine öffentliche Veranstaltung", betont Frank Knoll, Referent des Bürgermeisters. Das Land wolle zuerst die Fraktionen informieren. Weitere Mitglieder könnten später beispielsweise Anwohner, Vertreter von Kirchen oder der Bürgerinitiative sein. Die Bildung eines Forensik-Beirates - sozusagen als Brücke zwischen Klinik und Bürgern - ist in Paragraph 4 des Maßregelvollzuggesetzes vorgeschrieben und Aufgabe des Trägers der Klinik. Wer das in Lünen sein wird, ist bisher offiziell nicht bekannt. In Frage kommt aber beispielsweise der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der schon mehrere forensische Kliniken in Nordrhein-Westfalen betreibt. Dazu gehört auch die Klinik in Dortmund-Aplerbeck.

Viele positive Rückmeldungen

Anfang Februar lädt die Plattform "Mut zur Verantwortung" alle Unterstützer zu einer Versammlung ein. "Bis dahin dürfte entschieden sein, welcher Standort nach der eingebrachten weiteren Option Erlensundern aus Sicht des Ministeriums weiter verfolgt wird", schreiben die Plattform-Verantwortlichen in ihrer Mitteilung. Seit dem Schritt in die Öffentlichkeit im November habe man viele positive Rückmeldungen bekommen. "Es hat uns gezeigt, dass es mehr besonnene Menschen in Lünen gibt, als die emotionalen und lautstarken Reaktionen vermuten ließen."

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Autor:

Daniel Magalski aus Lünen

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